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Ein eigener Pool ist etwas Großartiges und bereitet nicht nur Kindern viel Freude. Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem Pool haben, sollten Sie ihn pflegen und regelmäßig reinigen – vor allem während der Poolsaison. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren Pool am besten reinigen, welche Hilfsmittel Sie dafür nutzen können und was zu tun ist, wenn ein Algenbefall oder unangenehmer Geruch des Wassers den Poolspaß trübt.

Der passende Zeitpunkt für die Poolreinigung

Um grobe Verschmutzungen zu vermeiden, sollten Sie den Pool und das Wasser regelmäßig reinigen. Entfernen Sie dazu losen Schmutz wie Laub, Äste oder auch Insekten. Prüfen Sie zudem regelmäßig – je nach Ausstattung Ihres Poolzubehörs – die Funktionstüchtigkeit Ihrer Poolpumpe, des Filters und der Umwälzanlage.

Eine große Grundreinigung sollte standardmäßig zum Start der Poolsaison vorgenommen werden, um den Pool fit für den kommenden Sommer zu machen.

So reinigen Sie Ihren Pool

Eine Grundreinigung des Pools bietet sich an, wenn vor Beginn der Poolsaison noch kein Wasser im Becken ist. Dann säubern Sie mit Sauger , Kescher und Tüchern den Poolboden sowie die Poolwände und entfernen groben Schmutz, Blätter und Insekten. Mit einem speziellen Poolreiniger aus dem Baumarkt oder Fachgeschäft lassen sich Verschmutzungen und Ablagerungen problemlos und vor allem schonend entfernen. Verwenden Sie nur spezielle Pool-Reiniger und keine Scheuerschwämme oder ähnliche Hilfsmittel zur Reinigung. Anderenfalls kann die Poolfolie beschädigt werden. Vermeiden Sie möglichst auch den Einsatz eines Hochdruckreinigers, da der hohe Druck des Wasserstrahls den Pool ebenfalls beschädigen könnte.

Nach der gründlichen Reinigung spülen Sie die gereinigten Flächen des Pools mit Wasser ab, um verbliebene Schmutzreste und Rückstände des Reinigers zu entfernen. Kontrollieren Sie Zustand und Funktionalität der Filteranlage und tauschen Sie gegebenenfalls den Filter. Nun können Sie frisches Wasser einlassen und es chloren (Ideal ist ein pH-Wert von 7,0-7,4). Um den Chlor-Gehalt und pH-Wert zu ermitteln, können Sie spezielle Teststreifen verwenden. Diese halten Sie einfach ins Wasser und schon wird Ihnen der Wert angezeigt.

Schon während der Pool-Saison können Sie einiges tun, um den Pool vor Verschmutzungen zu schützen und die Wasserqualität über einen möglichst langen Zeitraum zu erhalten:

  • Pool nach Benutzung und nachts abdecken.
  • Mit einem Kescher täglich groben Schmutz, Laub und Insekten entfernen.
  • Chlor oder eine Alternative zur Poolreinigung verwenden (siehe „Poolwasser pflegen“), um das Wasser zu desinfizieren und Bakterien keine Chance zu geben.
  • pH-Wert konstant zwischen 7,0-7,4 halten.
  • Bei großen Pools kann sich auch die Anschaffung eines Poolsaugers lohnen, mit dem Sie den Poolboden saugen und so von Schmutz befreien können.
  • Auch ein sogenannter Skimmer kann die Instandhaltung des Pools enorm erleichtern: Ein Skimmer ist ein Oberflächensauger, der Verunreinigungen an der Wasseroberfläche absaugt und so hilft, das Poolwasser sauber zu halten. Der Skimmer sollte immer an der Seite installiert sein, an der sich auch die Filterpumpe befindet.

Tipp: Entfernen Sie Verschmutzungen immer sofort, bevor sie sich festsetzen. Das erleichtert die Poolreinigung und Instandhaltung enorm und Sie können Ihren Pool voll und ganz genießen.

Bei leichten Verschmutzungen oder Kalkablagerungen kann bereits eine Reinigung mit Hausmitteln wie Natron oder Essig genügen. Bei größeren Verschmutzungen empfehlen sich zur Reinigung Ihres Pools aber immer spezielle Poolreinigungsmittel. So vermeiden Sie auch eventuelle Beschädigungen der Poolfolie durch zu lange Einwirkzeiten oder Überdosierung von Essig, Natron und Co.

Auch eine Filteranlage kann je nach Poolgröße sinnvoll sein. Bei der Auswahl des richtigen Modells achten Sie vor allem auf eine ausreichende Leistung der Pumpe. Die benötigte Leistung richtet sich nach der Größe und dem Fassungsvermögen des Pools. Als Faustregel gilt hier: Die Pumpe sollte stark genug sein, das Poolwasser am Tag mindestens 2-3 Mal umzuwälzen. Nur so ist eine ausreichende Reinigung des Wassers und angemessene Wasserqualität gewährleistet. Holen Sie sich hier gegebenenfalls auch den Rat eines Fachmannes ein.

Bei kleineren Pools – wie klassischen Framepools – ist eine sogenannte Kartuschenfilteranlage meist ausreichend. Bei größeren Pools empfiehlt sich eine Anlage mit Sandfilter. Zudem sollten Sie sowohl Kartuschen- als auch Sandfilter regelmäßig wechseln und die Anlage auf Funktionsfähigkeit prüfen.

Poolwasser pflegen

Um den Reinigungsaufwand zu verringern und lange Freude an Ihrem Pool zu haben, pflegen Sie auch regelmäßig das Poolwasser. Bei der Poolpflege ist es besonders wichtig, das Wasser frei von Keimen und Viren zu halten, um gesundheitlichen Risiken vorzubeugen. Im Hochsommer oder wenn der Pool länger nicht benutzt wurde und das Wasser ruhig steht, können sich Algen und Keime leicht anlagern und krankmachende Erreger bilden.

Um dem vorzubeugen, ist vor allem der richtige pH-Wert des Wassers entscheidend. Dieser sollte zwischen 7 und 7,4 liegen. Der pH-Wert kann sich durch Zugabe von Reinigungsmitteln aber auch durch die Wassertemperatur und das Eintragen von Schmutz in den Pool verändern. Ist der pH-Wert zu hoch oder zu niedrig, verwenden Sie Mittel zur pH-Regulierung wie pH-Plus oder pH-Minus.

Stimmt der pH-Wert, kommt klassischerweise Chlor zur Desinfektion des Poolwassers zum Einsatz. Der Gehalt des Chlors im Poolwasser sollte zwischen 0,5 und 1 mg liegen. Im Hochsommer und bei heißen Temperaturen kann dieser Wert bei Bedarf auf bis zu 1,2 mg angehoben werden.


Hinweis: Ist der pH-Wert vor dem Chloren nicht im Optimalbereich, ist das Chloren nutzlos, da das Chlor seine Wirkung nicht frei entfalten kann. Mit speziellen Kombi-Tests aus dem Baumarkt, Fachgeschäft oder Internet können Sie beide Werte parallel überprüfen.

Die Desinfektion des Poolwassers ist wichtig, denn sie bekämpft Bakterien und Keime im Wasser, verhindert Algenbildung und ermöglicht so ein sorgenfreies Planschen. Doch es muss nicht immer Chlor sein. Auch alternative Poolpflegemittel tragen zuverlässig zur Pflege des Wassers bei:

  1. Brom: Wirkt ähnlich wie Chlor, ist in der Anwendung jedoch um einiges teurer.
  2. Aktivsauerstoff: Ebenfalls ähnlich wie Chlor, wird jedoch nicht regelmäßig angewendet, sondern wirkt wie eine Stoßchlorung. Der Vorteil ist hier, dass bereits eine Stunde nach der Reinigung mit Aktivsauerstoff wieder im Pool geplanscht werden kann. Allerdings sind auch hier die Kosten in etwa doppelt so hoch wie bei einer klassischen Stoßchlorung.
  3. UV-Strahlung: Besonders in Kombination mit Aktivsauerstoff kann die Bestrahlung mit speziellen UV-Lampen eine effektive Alternative zur Behandlung mit Chlor sein.
  4. Ionisator: Keine Alternative in dem Sinne, sondern eher eine Unterstützung für die Reinigung mit Chlor. Ein Ionisator gibt Kupfer und Silber ins Poolwasser ab und nutzt dann Niederspannungs-Gleichstrom, um Schmutzpartikel anzuziehen. So kann das Gerät die benötigte Menge an Chlor im Poolwasser erheblich senken.

Problembehandlung

Besonders im Hochsommer wird die Keim- und Algenbildung im Pool durch warme Temperaturen begünstigt. Ihr Poolwasser ist trüb oder hat sich grün verfärbt? Wir haben Ihnen die gängigsten Probleme zusammengestellt und erklären, was in diesen Fällen zu tun ist:

  1. Algen im Pool: Grund für einen Algenbefall ist häufig ein zu hoher oder zu niedriger pH-Wert. Zunächst reinigen Sie den Pool und befreien ihn grob von den Algen. Das Wasser sollte nun mindestens 24h durch die Filteranlage laufen. Danach geben Sie temporär eine Überdosis Chlor ins Wasser – eine sogenannte Stoßchlorung. Dabei werden Bakterien, Pilze und Co. effektiv und schnell abgetötet. Verwenden Sie zur Stoßchlorung am besten nur schnell-lösliches Chlor. Dann können Sie den Pool nach 2-3 Tagen wieder bedenkenlos nutzen. Nach jeder Stoß-Chlorung reinigen Sie außerdem den Filter. Um einem erneuten Algenbefall vorzubeugen, können Sie Algenschutzmittel ins Poolwasser geben. Beachten Sie hierbei die Dosierungsangaben des Herstellers.
  2. Trübes, milchiges Poolwasser: Häufiger Grund ist hier eine zu geringe Menge an Desinfektionsmitteln (Wie Chlor oder Brom) und eine zu hohe Belastung mit Bakterien. Besonders, wenn die Leistung der Filteranlage nicht ausreicht oder die regelmäßige Reinigung und Pflege des Pools vernachlässigt wird, kann das Wasser schnell trüb werden. Bei geringer Trübung kann bereits die Zugabe von Flockungsmitteln Abhilfe schaffen. Flockungsmittel binden feinste Schmutzteilchen im Wasser, die dann wiederum mit dem Filter entfernt werden. Bei starker Trübung des Wassers ergreifen Sie weiterführende Maßnahmen: Zunächst sollten der Pool gründlich gereinigt und Schmutz sowie Ablagerungen entfernt werden (ggf. mit einem Poolsauger). Danach führen Sie eine Stoßchlorung durch, um Bakterien abzutöten. Geben Sie der Filteranlage nun genug Zeit, das Wasser gründlich umzuwälzen und zu reinigen (mindestens 8 Stunden). Stabilisieren Sie den Chlor- und pH-Wert des Wassers und reinigen Sie zum Schluss die Filteranlage.
  3. Glitschiger Boden & Wände: Grund hierfür ist ein Algenbefall (s. o.).
  4. Das Poolwasser riecht unangenehm: Auch hier ist der Grund eine zu geringe Menge an Desinfektionsmitteln im Wasser und eine übermäßige Menge an Bakterien. Eine gründliche Reinigung und Stoßchlorung schafft Abhilfe (s. o. „Trübes Poolwasser“).
  5. Trübes Wasser, raue Beckenwände: Hier ist der Kalkanteil im Poolwasser zu hoch. Besonders in Regionen mit hartem Wasser kann dieses Problem auftreten. Entfernen Sie den Kalk von den Poolwänden sowie dem Poolboden und die Verschmutzungen (ggf. mit einem Poolsauger ). Korrigieren Sie den pH-Wert und geben Sie einen Härtestabilisator nach Dosierungsanweisung des Herstellers ins Wasser.


Tipp: Überprüfen Sie regelmäßig den Chlorgehalt und pH-Wert des Wassers. So haben Sie immer maximale Kontrolle über den Zustand Ihres Pools und können die oben beschriebenen Probleme teilweise vermeiden.

Pool überwintern

Der Sommer ist vorbei, doch was geschieht nun mit dem Pool? Um ihn bestmöglich zu schützen und für den nächsten Sommer bereitzuhalten, machen Sie den Pool winterfest. Temporär aufgebaute Pools werden gereinigt und komplett abgebaut.

Und so machen Sie Ihren fest installierten Pool winterfest :

  1. Wasserwerte angleichen: Auch im Winter muss das Wasser die richtigen pH- und Chlorwerte haben, um Kalkablagerungen und Algenbildung vorzubeugen.
  2. Gründliche Reinigung: der Poolwände und des Bodens vor der Überwinterung.
  3. Zubehör entfernen: Entfernen Sie eventuelles Pool-Zubehör wie Leiter, Pumpe und Filteranlage. Lässt sich Zubehör nicht entfernen, legen Sie es trocken. Anderenfalls könnte gefrierendes Wasser das Zubehör schädigen. Auch eventuelle Wasserleitungen und Zu-/Abläufe sollten trockengelegt und mit speziellen Stopfen verschlossen werden.
  4. Wasserspiegel senken: Lassen Sie nun das Wasser zu einem Drittel ab oder mindestens so weit, dass der Wasserspiegel 10 cm unter dem Skimmer liegt. Je nach Poolart gelten für das Ablassen des Wassers allerdings einige Regeln:
    1. Bei freistehenden Modellen sollte das Wasser nicht komplett abgelassen werden, da dem Pool sonst seine Stabilität genommen wird und er nicht mehr vor Wind geschützt ist.
    2. Auch bei eingelassenen Pools sollte das Wasser nicht komplett abgelassen werden, damit die Poolwände nicht vom umgebenden Erdreich deformiert werden.
    3. Pools aus Beton oder gemauerte Pools benötigen kein Wasser zur Stabilität und können im Normalfall komplett geleert werden.
  5. Winterschutzmittel hinzufügen: Fügen Sie dem restlichen Wasser ein spezielles Winterschutzmittel hinzu, um die Algenbildung auch über die Wintermonate zu unterbinden.
  6. Pool abdecken: Stellen Sie sicher, dass der Pool komplett abgedeckt und die Abdeckplane sicher befestigt ist, damit Tieren kein Schlupfloch geboten oder die Plane vom Wind weggetragen wird.
  7. Nach dem Winter Wasser ablassen: Nach dem Winter und vor der Grundreinigung sollte das restliche Wasser komplett abgelassen werden.

Den Pool winterfest zu machen ist etwas aufwendig – wenn Sie jedoch über viele Jahre Freude an Ihrem Pool haben möchten, sollten Sie diesen Aufwand auf jeden Fall betreiben und den Pool gewissenhaft für die Überwinterung vorbereiten, damit Poolwände und -folie keinen Schaden zum Beispiel durch frierendes oder auch verunreinigtes Wasser nehmen.

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Es empfiehlt sich, bei der Poolreinigung ausschließlich auf spezielle Poolreiniger zurückzugreifen.

Von einer Reinigung mit einem Hochdruckreiniger oder Stahlbürsten ist abzuraten, um eine mögliche Beschädigung der Poolfolie zu verhindern.

Algen im Pool entstehen, wenn pH-Wert und Chlorgehalt des Poolwassers aus dem Gleichgewicht sind.

Hier hilft dann vor allem eine Stoßchlorung. Beachten Sie, dass der Pool erst nach 2-3 Tagen nach der Chlorung wieder genutzt werden kann.

Der Sommerurlaub steht an. Da stellt sich die Frage:

Welche Vorbereitungen müssen getroffen werden, um den Pool zu schützen und die Qualität des Wassers auch während der Abwesenheit aufrecht zu halten? Im Idealfall kümmert sich ein Verwandter oder Nachbar um die Pflege des Pools.

Alternativ können Sie Ihren Pool auch urlaubsfest machen:

  • Lassen Sie die Pumpe des Pools auch weiterhin laufen. Idealerweise verbinden Sie die Pumpe mit einer Zeitschaltuhr und stellen ein, dass die Pumpe etwa 12 Stunden am Tag läuft.
  • Testen Sie vor Ihrem Urlaub die Wasserqualität und überprüfen Sie pH-Wert und Chlorgehalt. Korrigieren Sie die Werte, wenn nötig. Auch eine Stoßchlorung kann die Werte wieder ins Gleichgewicht bringen und alle Bakterien zuverlässig abtöten.
  • Reinigen Sie die Filteranlage oder tauschen Sie den Filter wenn nötig aus.
  • Zusätzlich können Sie auch Flockungsmittel ins Poolwasser geben, um Schmutzteilchen zu binden.
  • Decken Sie den Pool mit einer Abdeckplane ab. So verhindern Sie, dass Fremdkörper oder Tierchen ins Wasser gelangen.

Sind diese Maßnahmen getroffen, können Sie Ihren Pool guten Gewissens zurücklassen und müssen nicht befürchten, dass nach Ihrer Rückkehr ein verschmutzter Pool mit braunem Wasser oder Algen auf Sie wartet.

Wann eine Reinigung notwendig ist, hängt immer vom Verschmutzungsgrad des Pools ab.

Verwenden Sie regelmäßig einen Kescher, einen Poolsauger, eine leistungsstarke Pumpen- und Filteranlage sowie den richtigen Chlorgehalt, um das Poolwasser sauber und keimfrei zu halten und die Wasserqualität zu sichern.

Vor und nach der Überwinterung sollte aber in jedem Fall eine Grundreinigung von Poolwänden und Boden durchgeführt werden.

Es ist meist nicht ausreichend, den Pool ausschließlich mit Chlor und weiteren Poolpflegemitteln sauber zu halten. Wir empfehlen daher immer die Installation einer Pumpe und Filteranlage.

Bei sogenannten Framepools ist meist ein Kartuschenfilter im Lieferumfang enthalten. Bei größeren Pools sollte jedoch die Installation einer leistungsstarken Sandfilteranlage in Betracht gezogen werden. Als Alternative zu einer fest installierten Anlage können Sie auch Filteranlagen zum Einhängen am Poolrahmen nutzen.

Nein, das müssen Sie nicht. Wenn Sie Ihren Pool jedoch hygienisch und sauber halten wollen und Ihnen eine gute Wasserqualität wichtig ist, sollten Sie das Poolwasser pflegen und desinfizieren.

Klassischerweise kommt zur Desinfektion des Poolwassers Chlor zum Einsatz. Chlor besitzt eine starke Desinfektionswirkung und ist gleichzeitig kostengünstig. Doch Sie können auch alternative Produkte zu Poolpflege wie Brom oder Aktivsauerstoff nutzen.

Hier muss je nach Art der Filteranlage und auch Verschmutzungsgrad unterschieden werden: Verwenden Sie einen Kartuschenfilter, so reicht es aus, die Filterkartusche alle zwei bis drei Wochen je nach Verschmutzungsgrad zu wechseln. Grobe Verschmutzungen wie Insekten oder Blattreste können zwischendurch einfach mit einem Wasserschlauch von den Lamellen des Filters abgespült werden.

Bei Sandfilteranlagen verfangen sich Verschmutzungen im Filtersand. Je mehr Fremdkörper sich im Sand ansammeln, desto weniger sauberes Wasser kann zurück in den Pool laufen. Infolgedessen steigt der Druck im Filter. Steigt dieser Wert auf über 15 psi, sollte die Filteranlage gereinigt und rückgespült werden. Ausführliche Anleitungen dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung der Filteranlage. Nach etwa drei bis fünf Jahren und je nach Abnutzung der Sandkörner sollte der Filtersand ausgetauscht werden.

Bei beiden Filteranlagen gilt: Die Angaben gelten nur als Richtwert. Prüfen Sie regelmäßig den Verschmutzungsgrad der Filter, um festzustellen, ob eine Reinigung notwendig ist.

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