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Ein eigener Pool ist der wahr gewordene Traum aller Wasserratten. Für ein sorgenfreies Planschen im kühlen Nass muss der Pool regelmäßig gepflegt und die Wasserqualität kontrolliert werden. Von enormer Bedeutung für die Qualität des Poolwassers ist dabei der pH-Wert. Bei falschem pH-Wert drohen im schlimmsten Fall Augenreizungen, Hautirritationen und Schäden am Pool. Wir verraten Ihnen, wie Sie den pH-Wert Ihres heimischen Schwimmbades ganz einfach messen können und welche Möglichkeiten es gibt, den Wert zu korrigieren.

Was ist der pH-Wert

Der pH-Wert gibt an, ob eine wässrige Lösung sauer oder basisch ist. pH steht dabei für pondus Hydrogenii oder potentia Hydrogenii, was so viel bedeutet wie Gewicht bzw. Kraft des Wasserstoffs. Der pH-Wert beschreibt also die Konzentration beziehungsweise die Aktivität von Wasserstoffionen in einer wässrigen Lösung.

Es gilt: Je kleiner der Wert, desto saurer ist die Lösung und je größer der Wert, desto basischer ist sie. Die pH-Skala reicht von 0 bis 14. Werte < 7 gelten dabei als sauer, Werte > 7 als alkalisch. 7 ist neutral, also der ideale Wert für Ihr Poolwasser.

Beispiele aus unserem Alltag, um die verschiedenen pH-Werte ein wenig besser einordnen zu können:

Beispiel pH-Wert
Magensäure 1,5

Cola 3

Bier 5

Milch 6,5

Blut 7,5

Backpulver 9

Waschmittel 10

Rohrreiniger 13

Natronlauge 14

Optimaler pH-Wert im Pool

Der pH-Wert Ihres Poolwassers wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Dazu gehören:

  • die Wassertemperatur
  • die Badefrequenz und Nutzung des Pools
  • der Verschmutzungsgrad des Poolwassers
  • Regen
  • der Härtegrad des Wassers, das Sie zum Befüllen des Pools verwenden
  • die Zugabe von Desinfektions- und Flockungsmitteln

Daher gilt: Wird der Pool in den Sommermonaten häufig genutzt und beispielsweise durch Sonnencreme oder Blätter und Gras verschmutzt, dann sollte die Wasserqualität mindestens zweimal in der Woche kontrolliert und der pH-Wert gegebenenfalls nachgebessert werden.

Der ideale pH-Wert des Poolwassers sollte bei 7 bis 7,5 liegen. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie, was passiert, wenn dieser Wert über- oder unterschritten wird.

Der pH-Wert ist zu niedrig

Bei einem pH-Wert unter 7 ist das Poolwasser zu sauer. Es können Haut-, Schleimhaut- und Augenreizungen auftreten. Außerdem können Poolteile aus Metall durch Korrosion beschädigt und Beckenwerkstoffe sowie weitere Teile wie Filter angegriffen werden. Auch ein unangenehmer Geruch kann auf einen zu niedrigen pH-Wert hindeuten. Hier sollte schnell gehandelt und der pH-Wert angehoben werden. Wie genau das funktioniert, erfahren Sie im Abschnitt pH-Wert einstellen.

Der pH-Wert ist zu hoch

Bei einem zu hohen pH-Wert kann die Wirksamkeit von anderen Poolchemikalien wie Chlor zur Desinfektion des Wassers herabgesetzt werden. Verliert Chlor seine Wirksamkeit, riecht es unangenehm nach der Chemikalie. Auch eine milchige Trübung des Wassers durch einen zu hohen Kalkgehalt und Algenbildung können auf einen zu hohen pH-Wert hindeuten. Bei einem zu hohen pH-Wert können zudem Augen- und Hautreizungen auftreten. Ist der pH-Wert zu hoch, kann dieser mit speziellen pH-Wert-Senkern reguliert werden.

pH-Wert messen

Der pH-Wert wird anhand der sogenannten pH-Skala gemessen und an der Farbskala abgelesen. Dabei gibt ein pH-Indikator den jeweiligen Wert an: Indikatorsubstanzen (sog. Säure-Basen-Indikatoren) wie Thymolblau oder Phenolphthalein reagieren auf die zu testende Flüssigkeit und verfärben sich je nach pH-Wert. Bei sauren Lösungen färbt sich der pH-Indikator rot. Basische Lösungen wiederum zeichnen sich im pH-Indikator durch die Farbe Blau ab.

Zur Messung des pH-Werts Ihres Poolwassers stehen Ihnen verschiedene Messmethoden und Anwendungen zur Auswahl. Wir haben die gängigsten Methoden für Sie zusammengefasst. Dabei wird zwischen analoger und digitaler Messung unterschieden:

  1. Analoge Messsung - ideal für kleinere Pools und Aufbau-Pools
    • pH-Messstreifen

      Teststreifen sind wohl die einfachste Methode, um den pH-Wert Ihres Poolwassers zu bestimmen. Die Teststreifen sind mit Indikatorsubstanzen versiegelt und werden einfach ins Poolwasser gehalten. Je nach pH-Wert verfärbt sich der Streifen und der Wert lässt sich an der mitgelieferten Farbskala ablesen. Nachteil der Messung mit Teststreifen ist allerdings, dass sie eher ungenau ist. Jedoch hilft sie, eine ungefähre Tendenz zu erhalten, ob Ihr Wasser zu sauer oder zu alkalisch ist und der pH-Wert nachjustiert werden muss.

    • Testkit mit Testflüssigkeit

      Folgen Sie bei der Anwendung der Testkits unbedingt den Herstellerangaben. Allerdings ähneln sich solche Testkits in ihrer Anwendung: Wasser wird ins mitgelieferte Teströhrchen gefüllt und einige Tropfen der Testflüssigkeit (Indikatorlösung) hineingetropft. Schließen Sie die Kappe und schütteln Sie das Röhrchen. Nun verfärbt sich das Wasser. Anhand der Farbe lässt sich der pH-Wert an der Skala ablesen.

    • Testkit mit Tabletten

      Solche Testkits funktionieren ähnlich wie die mit Testflüssigkeit. Hier wird allerdings eine Testbox ins Poolwasser getaucht und eine Tablette aus der Blisterpackung in die Box gedrückt. Verfügt die Box über einen Deckel, dann wird dieser verschlossen und die Box geschüttelt. Verfügt sie über keinen Deckel, zerstoßen Sie die Tablette, bis sich diese aufgelöst hat. Nun können Sie den pH-Wert anhand der Tabelle ablesen.

    • Klassische pH-Meter/pH-Messkette

      Bei dieser Methode wird der Wert auf elektrochemischem Weg ermittelt. Häufigste Anwendung des pH-Meters ist die Messung durch Glaselektroden einer sogenannten Einstab-Messkette. Diese vereint eine Glaselektrode und eine sogenannte Bezugselektrode. Letztere ist meist eine Silber-Silberchlorid-Halbzelle, also ein bestimmter Elektrodentyp. Das pH-Meter wird in die zu messende Flüssigkeit getaucht. An der Glasmembran findet nun eine Halbzellenreaktion statt und es bildet sich ein elektrisches Potenzial aus. Dieses Potenzial steht in direkter Abhängigkeit zur Wasserstoffkonzentration. Aus der Potenzialdifferenz zur Bezugselektrode kann dann der pH-Wert ermittelt werden.

    Bei neueren pH-Metern kommen Feldeffekttransistoren zum Einsatz. Hierbei werden Transistoren in die Lösung getaucht. Wasserstoffionen lagern sich ab. Es baut sich ein elektrisches Potenzial auf, das wiederum gemessen werden kann

  2. Digitale Messgeräte

    Vorteil hierbei ist, dass sich digitale Messgeräte automatisch kalibrieren und sehr einfach in der Anwendung sind: Halten Sie das Messgerät einfach ins Wasser und schon wird Ihnen der Wert angezeigt. Häufig können mit solchen digitalen Messgeräten auch andere Werte wie der Gehalt an Chlor bestimmt werden. Weiterer Vorteil: Digitale Messgeräte können den pH-Wert sehr genau bestimmen.

Bitte beachten Sie: Befolgen Sie immer die jeweiligen Angaben und Bedienungshinweise der Hersteller. Jedes Testverfahren muss korrekt angewandt werden, um eine zuverlässige Aussage über den pH-Wert Ihres Poolwassers treffen zu können.

pH-Wert einstellen

Ihr Poolwasser riecht unangenehm, ist trüb oder die Augen brennen nach dem Planschen im Pool? Dann stimmt etwas nicht mit Ihrem Pool oder besser gesagt, der Wasserqualität. Treten die oben genannten Anzeichen auf, dann liegt das meist an einem zu hohen oder zu niedrigen pH-Wert des Poolwassers. Doch Achtung: Einige Symptome können sowohl bei einem zu niedrigen als auch bei einem zu hohen Wert auftreten. Wir erklären Ihnen, wie Sie den pH-Wert Ihres Pools korrekt einstellen:

  1. pH-Wert einstellen

    Zunächst sollten Sie den genauen pH-Wert des Poolwassers ermitteln. Nur so können Sie im nächsten Schritt die richtigen Maßnahmen ergreifen und den Wert letztendlich korrigieren. Ist der pH-Wert zu hoch, dann kommt sogenanntes pH-Minus-Granulat zum Einsatz. Bei einem zu niedrigen Wert verwenden Sie pH-Plus-Granulat.

  2. Fassungsvermögen des Pools berechnen

    Um die genaue Menge von pH-Plus- bzw. pH-Minus-Granulat zu ermitteln, die Ihr Pool zur Korrektur des pH-Wertes benötigt, muss zunächst das Fassungsvermögen des Pools berechnet werden:

    Rechteckiger Pool = Länge x Breite x durchschnittliche Tiefe

    Runder Pool = Durchmesser x Durchmesser x durchschnittliche Tiefe x 0,78

    Ovaler Pool = Länge x Breite x durchschnittliche Tiefe x 0,89

    Hier gilt: Zur korrekten Dosierung von Poolchemikalien immer die Anwendungs- und Dosierungshinweise des Herstellers beachten.

  3. pH-Wert regulieren

    Je nachdem, ob der pH-Wert zu hoch oder zu niedrig ist, muss nun die benötigte Menge an pH-Minus- bzw. pH-Plus-Granulat zum Poolwasser hinzugegeben werden. Wir empfehlen, auf einen Zielwert von 7,2 in der Mitte des optimalen Bereichs von 7 bis7,5 abzuzielen. Beim Korrigieren des pH-Wertes sollte außerdem darauf geachtet werden, den Wert Schritt für Schritt zu korrigieren. Tasten Sie sich langsam an den Zielwert heran.

    Tipp: Lösen Sie das Granulat zuvor in einem Eimer Wasser auf und geben Sie das Granulat bzw. das aufgelöste Granulat nicht auf einmal an einer Stelle in den Pool sondern an verschiedenen Stellen. So verteilt es sich später besser und gleichmäßiger im Poolwasser.

    Beim Hinzugeben ins Poolwasser sollte sich das Wasser in Zirkulation befinden. Dies erreichen Sie durch einen eingeschalteten Poolfilter. Alternativ dazu können Sie das Wasser mit einem Poolkescher in Bewegung versetzen.

Als Alternative zu Granulat können Sie zu Flüssigkeiten zum Senken oder Erhöhen des pH-Wertes greifen. Auch hier empfehlen wir, die Flüssigkeit zuvor in einem Eimer Wasser zu lösen.

Bitte steigen Sie nach der Zugabe von pH-Minus/pH-Plus nicht direkt wieder in den Pool. Warten Sie einige Stunden, bis sich das Mittel komplett im Poolwasser verteilt und gelöst hat. Bestenfalls warten Sie, bis sich der pH-Wert im Idealbereich befindet. Nur so können Sie Schleimhaut-, Augen- und Hautreizungen beim Planschen im heimischen Schwimmbad vermeiden.

Andere Methoden: pH-Wert senken/erhöhen

  1. pH-Wert automatisch regulieren

    Alternativ zum manuellen Regulieren des pH-Wertes eignen sich automatische Dosieranlagen. Vorteile sind eine automatische Dosierung von pH-Minus oder pH-Plus sowie stetiges Messen und Anzeigen des aktuellen pH-Werts. Allerdings regulieren nicht alle Modelle in beide Richtungen. Lassen Sie sich hier unbedingt im Fachmarkt beraten, welche automatische Dosieranlage die beste Lösung für Ihren Anwendungsfall ist.

  1. Hausmittel:
    • Essig zum Senken

      Zum Senken des pH-Werts kann sowohl Essig als auch reine Zitronensäure genutzt werden. Als Faustregel gilt hier: Für eine Senkung des pH-Werts um 0,2 benötigt man pro 1 m³ ungefähr 100 ml Essig. Doch Achtung: Durch die Zugabe von Essig wird das Bakterienwachstum angeregt, was wiederum zu einem höheren Bedarf an Chlor führt.

    • Natriumcarbonat (Soda) zum Anheben des pH-Werts

      Zum Anheben des Werts kann haushaltsübliches Soda zum Einsatz kommen.

Wir empfehlen allerdings immer, zu professionellen Mitteln aus dem Fachmarkt zu greifen. So stellen Sie den pH-Wert effektiv, professionell und vor allem sicher ein.

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Stimmt der pH-Wert im Pool nicht, sollte unbedingt nachgebessert werden. Vor allem in den Sommermonaten, wenn der Pool ausgiebig genutzt und durch Sonnencreme und sonstige Fremdpartikel verunreinigt wird, sollte der pH-Wert regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls angepasst werden. Anderenfalls drohen Augenreizungen, Hautirritationen und Schäden am Pool.

Den pH-Wert im Pool können Sie durch die Zugabe von pH-Minus senken. pH-Minus ist als Granulat und in flüssiger Form erhältlich.

Ein sinkender pH-Wert kann mehrere Gründe haben:

  • Regenwasser
  • Fremdpartikel und Verschmutzungen im Poolwasser

Ist der pH-Wert zu niedrig (unter 7), muss dieser korrigiert und mit pH-Plus-Granulat oder -flüssigkeit angehoben werden. Anderenfalls drohen Schleimhaut-, Haut- und Augenreizungen sowie Algenbildung. Außerdem können Poolteile aus Metall durch Korrosion beschädigt werden.

Folgen eines zu hohen pH-Werts im Pool (über 7,5) können eine herabgesetzte Wirksamkeit von Poolchemikalien, eine milchige Trübung des Wassers sowie Algenbildung sein. Außerdem können Augen- und Hautreizungen auftreten. Ist der pH-Wert zu hoch, kann dieser mit speziellen pH-Wert-Senkern reguliert werden.

Bei einem zu niedrigen pH-Wert (unter 7) können Haut-, Schleimhaut- und Augenreizungen auftreten. Außerdem können Poolteile aus Metall durch Korrosion beschädigt und Beckenwerkstoffe sowie weitere Teile wie Filter angegriffen werden. Auch ein unangenehmer Geruch kann auf einen zu niedrigen pH-Wert hindeuten. Ist der pH-Wert zu niedrig, kann dieser mit einem speziellen pH-Plus-Mittel angehoben werden.

Ist der pH-Wert zu hoch (über 7,5), muss dieser korrigiert und mit pH-Minus-Granulat oder -flüssigkeit gesenkt werden. Anderenfalls drohen Schleimhaut-, Haut- und Augenreizungen sowie Algenbildung. Des Weiteren setzt ein zu hoher pH-Wert die Wirksamkeit von Desinfektionsmitteln herab.

Ideal ist ein pH-Wert von 7 bis 7,5. Dann ist sicheres und unbedenkliches Baden garantiert. Liegt der pH-Wert darüber oder darunter, sollte mit speziellen Mitteln korrigiert werden.

Den pH-Wert im Pool können Sie durch die Zugabe von pH-Plus erhöhen. Ph-Plus ist als Granulat und in flüssiger Form erhältlich.

Für einen steigenden pH-Wert kann es mehrere Gründe geben:

  • Erwärmung des Poolwassers z. B. durch starke Sonneneinstrahlung
  • Zugabe von Poolchemikalien wie Chlor zur Desinfektion
  • häufiges Chloren
  • Menge an frischem Wasser
  • Neubefüllung des Pools (Anteil von Kohlensäure im Wasser hoch)
  • Fremdpartikel und Verschmutzungen im Poolwasser
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