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Ob als Geräteschuppen, Hobbyraum oder als Rückzugsort zum Lesen und Verweilen – Gartenhäuser haben vielseitige Nutzungsmöglichkeiten. Langlebig und witterungsbeständig sollte das Gartenhaus sein und zugleich ein optischer Hingucker im Garten. Je nachdem, wie Ihr Wunsch-Gartenhaus aussehen soll und wie Sie es in Zukunft nutzen möchten, sollten nicht nur Grundfläche und Form des Gartenhauses mit Bedacht gewählt werden. Auch die Dachform kann ein wichtiger Faktor sein. Unser Ratgeber beantwortet folgende Fragen: Welche Dachformen gibt es für Gartenhäuser, welche ist die ideale Dachform für mein Gartenhaus und was gilt es bei der Auswahl zu beachten?

Welche Dachformen gibt es für Gartenhäuser?

Ob klassisches Pultdach, modernes Flachdach oder ausgefallenes Pagodendach – für jeden Geschmack und jede Anforderung findet sich die ideale Dachform fürs Gartenhaus:

  1. Satteldach
  2. Das Satteldach ist der Klassiker unter den Dachformen: Es besteht aus zwei einander zugeneigten, spitz zulaufenden Dachflächen und geraden Giebelwänden. Das Regenwasser fließt zu den Seiten ab. Je nach Dachneigung und Traufhöhe entstehen unter dem Dach zusätzlicher Stauraum und Nutzfläche.

  3. Pultdach
  4. Das Pultdach ist eine sehr beliebte und preisgünstige Dachform für Gartenhäuser. Sie zeichnet sich vor allem durch eine schlichte, klassische Optik aus. Dabei besteht das Dach aus einer einzigen sich neigenden Fläche. Die Neigung kann hier unterschiedlich stark gewählt werden. In der Regel ist sie allerdings relativ gering und schon eine Dachneigung von 7° genügt, damit Regenwasser zuverlässig abfließen kann. Besonders praktisch ist, dass sich Pultdächer zur Montage von Solaranlagen eignen.

  1. Walmdach
  2. Das Walmdach ist quasi ein Satteldach, allerdings sind bei dieser Dachform auch die Giebel geneigt. Das erzeugt eine gewisse Symmetrie und sorgt für einen schlichte, optisch ansprechenden Look.

  3. Flachdach
  4. Das Flachdach weist eine sehr geringe Dachneigung von nur 3-10° auf. So ist sichergestellt, dass Regenwasser abfließt und sich nicht auf dem Dach sammelt. Allerdings ist die Neigung so unauffällig gering, dass das Dach flach wirkt. Diese Dachform sorgt für eine größtmögliche Nutzfläche im Gartenhaus und steht für einen klaren, geradlinigen Look.

  5. Tonnendach
  6. Das Tonnendach ist eine runde Abwandlung des klassischen Satteldachs. Die zylindrische Form des Dachs gibt dem Gartenhaus eine fast schon historisch anmutende Optik und ermöglicht gleichzeitig ein problemloses Ablaufen von Regenwasser.

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  1. Zeltdach
  2. Hierbei handelt es sich um eine Abwandlung des Walmdachs: Die Dachflächen laufen beim Zeltdach wie bei einer Pyramide aufeinander zu. Unterschiedliche Dachneigungen können den besonderen Look dieser Dachform zusätzlich unterstreichen.

  3. Stufendach
  4. Das Stufendach ist sicherlich eine ganz besondere, auffällige Dachform. Es besteht aus zwei separaten, versetzten Dachschrägen. Diese können die gleiche Dachform haben, oder aber unterschiedlich sein – ganz nach gewünschtem Look. Die zwei Dachflächen sind wiederum durch eine vertikale Front getrennt. Häufig ist diese mit kleinen Fenstern aufgewertet, was für eine zusätzliche Lichtquelle sorgt.

  5. Pagodendach
  6. Auch das Pagodendach gehört zu den auffälligeren Dachformen und verleiht dem Gartenhaus einen fernöstlichen Look. Ausgangsform ist hier ein Walmdach, auf das wiederum ein kleineres Walmdach aufgesetzt wird. Kleine Fenster sorgen für zusätzlichen Lichteinfall ins Innere des Gartenhauses.

In der folgenden Tabelle haben wir Vor- und Nachteile der einzelnen Dachformen für Sie zusammengefasst:


Dachform Vorteile Nachteile
Satteldach Variable Dachneigung:

Schräge Dachflächen leiten den Regen gut ab, flache lassen Schnee gut abrutschen

Dachausbau sorgt für zusätzliche Nutzflächen unter dem Dach

Viele Gestaltungsmöglichkeiten, z.B. durch zusätzliche Fenster im Giebel

Einfache, kostengünstige Dachform

Dachschrägen können als Überstand über das Gartenhaus gezogen werden

Geringe Gestaltungsmöglichkeiten, z.B. durch weitere Fenster

Einschränkung der Nutzfläche bei besonders steilen Satteldächern

Pultdach

Einfache, kostengünstige Dachform

Bei flacher Dachneigung:

Begrünung & Installation von Solarpaneelen möglich

Ausrichtung zur Wetterseite lässt Regen gut abfließen & schützt das Gartenhaus zuverlässig vor Witterungseinflüssen

Schleppdachbauweise:

Ermöglicht Überstand und zusätzliche Nutzfläche

Erhöhter Wartungsaufwand durch geringe Dachneigung:

Äste & Laub müssen regelmäßig vom Dach entfernt werden

Bei zu geringer Dachneigung drohen eventuell Wasserschäden durch eindringendes Regenwasser

Walmdach Je nach Dachneigung sehr spitz zulaufend, daher ideal für große Menschen Kein Giebel, daher begrenzte Ausbaumöglichkeiten im Innenraum
Flachdach

Maximale Nutzfläche im Gartenhaus

Geringes Gewicht der Dachkonstruktion

Dachbegrünung & Installation von Solarpaneelen möglich

Regenwasser fließt trotzdem zuverlässig ab

Möglichkeit, einen Überstand zu bauen

Nicht für schneereiche Regionen geeignet:

Durch die geringe Dachneigung kann Schnee nicht abrutschen

Erhöhter Wartungsaufwand durch geringe Dachneigung:

Äste & Laub müssen regelmäßig vom Dach entfernt werden

Tonnendach

Keine Dachschrägen:

Innenraum kann optimal genutzt werden

Begrünung der Dachfläche möglich

Installation von Solarmodulen ist nicht möglich

Wärmebrücken können entstehen

Zeltdach

Grundform kann frei gewählt werden (häufig sechs- oder achteckig):

Ideal für alle Wetterbedingungen

Bei sehr geringer Dachneigung können Schnee & Regen nicht ideal abrutschen/abfließen

Ein flaches Zeltdach bietet keine Ausbaumöglichkeiten für den Innenraum

Stufendach

Giebelflächen ermöglichen Einbau von zusätzlichen Fenstern

Dachausbau möglich für zusätzliche Nutzfläche

Freie Gestaltungsmöglichkeiten bei Dachformen

Kostenintensive Bauweise, da die zuverlässige Abdichtung durch die versetzen Dächer sehr aufwendig ist
Pagodendach

Besondere Optik

Zusätzlicher Lichteinfall durch extra Fenster

Kostenintensive Dachform

Richtige Auswahl treffen

Welche Dachform die ideale für Ihr Gartenhaus ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  1. Persönlicher Geschmack
  2. Der persönliche Geschmack ist mit Sicherheit das ausschlaggebendste Kriterium bei der Auswahl der Dachform des Gartenhauses, denn das Gartenhaus soll optisch ansprechend sein und sich perfekt in die umgebende Gartengestaltung einfügen. Ein Gartenhaus ist immer eine Erweiterung des Wohnhauses in den Außenbereich. Für einige Hausbesitzer ist es daher sicherlich wichtig, dass das Gartenhaus optisch zum Wohnhaus passt.

Lasita Maja Aruba Walmdach Lasita Maja Aruba Walmdach
  1. Wie soll das Gartenhaus zukünftig genutzt werden?
  2. Auch die zukünftige Nutzung des Gartenhauses sollte bei der Wahl der Dachform berücksichtigt werden: Möchte ich das Gartenhäuschen lediglich zum Verstauen von Gartengeräten und -möbeln nutzen? Oder soll es als zusätzlicher Wohnraum dienen, eventuell sogar mit einer zweiten Ebene als Übernachtungsmöglichkeit?

    Je nach Anwendung eignen sich einige Dachformen besonders gut oder auch gar nicht: Ein Pultdach beispielsweise bietet kaum Ausbaumöglichkeiten für den Innenraum. Ein Satteldach hingegen lässt sich in der Dachneigung sehr einfach variieren und bietet so vielseitige Möglichkeiten beim Innenausbau.

  1. In welcher Region lebe ich?
  2. Ein weiterer, nicht zu vernachlässigender Faktor bei der Wahl der geeigneten Dachform ist sicherlich die Region, in der Sie leben. Welche Wetterbedingungen herrschen dort? Regnet es oft und in großen Mengen? Ist häufiger Schneefall die Regel?

    Auch hier eignen sich einige Dachformen mehr oder weniger: Dächer mit geringer Dachneigung sind in Regionen mit viel Schneefall eher ungeeignet, da der Schnee nicht zuverlässig abrutschen kann. Das Dach wird übermäßig belastet und droht im schlimmsten Fall sogar, einzustürzen. Das gilt auch für Regen: Eine höhere Dachneigung sorgt immer dafür, dass Regen zuverlässig abfließt. Zudem muss in regenreichen Regionen eventuell auf eine besonders sorgfältige oder zusätzliche Abdichtung geachtet werden, damit das Gartenhaus dicht bleibt. Durch die Wahl eines geeigneten Dachs für Ihr Gartenhaus tragen Sie somit zu dessen Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit bei.

    Wie für jedes Bauvorhaben gelten bei Gartenhäusern die örtlichen Bauvorschriften. Informieren Sie sich daher unbedingt beim zuständigen Bauamt, ob Sie für Ihr Gartenhaus eine Baugenehmigung benötigen und welche Vorschriften Sie einhalten müssen. Möglich ist zum Beispiel auch, dass eine gewisse Dachneigung vorgeschrieben wird. Das schränkt die Auswahl des Gartenhausmodells und der Dachform ein.

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Welche Dachform die richtige für Ihr Gartenhaus ist, hängt vom eigenen Geschmack ab. Mögen Sie es lieber schlicht? Oder soll es doch trendy oder besonders auffällig sein? Für viele Hausbesitzer ist es zudem wichtig, dass das Gartenhaus optisch zum Wohnhaus und der restlichen Gartengestaltung passt.

Auch die zukünftige Nutzung des Gartenhauses hat einen Einfluss auf die Entscheidung, welche Dachform geeignet ist: Soll Ihr Gartenhaus lediglich zum Verstauen von Gartengeräten und -möbeln dienen oder wünschen Sie sich zusätzlichen Wohnraum mit eventuellem Dachausbau? Zudem sollten die Wetterbedingungen der Region beachtet werden: Ein zuverlässiger Regenabfluss sollte in regenreichen Regionen durch eine ausreichende Dachneigung sichergestellt werden. Das gilt ebenso fürs problemlose Abrutschen von Schnee in Regionen mit viel und häufigem Schneefall. Die gute Nachricht: Viele Modelle sind heute in den unterschiedlichsten Varianten mit verschiedenen Dachformen und -neigungen erhältlich, sodass sie sich ganz nach Ihren Wünschen und Anforderungen individualisieren lassen. So finden Sie die ideale Lösung für Ihre Anforderungen.

Die Dachneigung beeinflusst nicht nur die Optik des Gartenhauses, sondern stellt zudem sicher, dass Regen und Schnee zuverlässig abfließen und abrutschen können. Unsere Empfehlung: Wählen Sie eine Mindest-Dachneigung von 3°. Beachten Sie unbedingt die Vorgaben des örtlichen Bauamtes. Mancherorts kann eine Dachneigung von mindestens 7° vorgeschrieben sein. Andere Gemeinden lassen den Bauherren hingegen freie Hand.