12 Artikel

Für die Temperatur in den verschiedenen Wintergarten-Typen gibt es klare Richtwerte:

1. Kaltwintergarten 0 bis 12 Grad Celsius

2. Mittelwarmer Wintergarten 12 bis 19 Grad Celsius

3. Warm- oder Wohnwintergarten ab 19 Grad Celsius

Grundsätzlich ist für den Bau eines Wintergartens eine Baugenehmigung erforderlich. Allerdings gibt es Ausnahmen, bei denen keine Genehmigung notwendig ist. Diese Ausnahmen können je nach Bundesland und Kommune unterschiedlich sein, deshalb sollte man sich vorab immer bei der zuständigen Baubehörde informieren.

Als Faustregel gilt: Wenn der Wintergarten an das bestehende Haus angebaut wird und eine Größe von 30 Quadratmetern nicht überschreitet, ist in einigen Bundesländern keine Baugenehmigung erforderlich. Auch wenn der Wintergarten nicht beheizt wird und keine zusätzliche Wohnfläche schafft, kann unter Umständen auf eine Genehmigung verzichtet werden.

Es ist jedoch ratsam, sich vor dem Bau eines Wintergartens immer von einem Fachmann oder Architekten beraten zu lassen, um sicherzustellen, dass alle relevanten Vorschriften und Bauvorschriften eingehalten werden. So kann man später unangenehme Überraschungen und Probleme vermeiden.

Vorteile eines Wintergartens:

  • Erweiterung des Wohnraums
  • Mehr Tageslicht im Haus
  • Schaffung eines zusätzlichen Rückzugsortes
  • Steigerung des Immobilienwerts
  • Verbindung von Innen- und Außenbereich

Der Preis Ihres Kaltwintergartens wird durch sehr viele Faktoren beeinflusst, was eine verbindliche Aussage über die Kosten für Ihren Wintergarten schwierig macht. Folgende Faktoren sind für den finalen Preis Ihres Kaltwintergartens ausschlaggebend:

  • Größe des Kaltwintergartens: je größer, desto hochpreisiger.
  • Material der Konstruktion: Soll der tragende Rahmen aus Kunststoff, Aluminium oder Stahl gefertigt sein?
  • Wünschen Sie einen Wintergarten aus Echtglas, oder dürfen die Paneele aus Kunststoff sein?
  • Ist bereits ein Bodenaufbau in Form einer Terrasse vorhanden?
  • Muss ein Fundament gegossen werden? Welche Art des Fundaments ist geplant? (Punktfundament, Streifenfundament?)
  • Ausstattung des Kaltwintergartens: Welchen Bodenbelag möchten Sie verbauen? Womit soll der Kaltwintergarten beheizt werden? Welche Beschattung haben Sie vorgesehen? Außenliegende Markisen, oder inliegende Jalousien?
  • Werden Sie alle anfallenden Arbeiten in Eigenleistung erledigen, oder müssen Sie eine Firma beauftragen?
  • Falls eine Baugenehmigung erforderlich ist, fallen hierfür auch Kosten an. Diese variieren von Bundesland zu Bundesland.

Um einen Schätzwert zu ermitteln, können Sie für den Kauf und die Installation des Kaltwintergartens mit Kosten von ungefähr 400 € bis 800 € pro m² rechnen.

Vor Beginn der Planung sollten Sie sich darüber im Klaren sein, wie Sie den Kaltwintergarten – oder auch Sommergarten genannt – nutzen möchten. Wenn Sie viel Zeit auf der Terrasse oder im Garten verbringen, und diese Zeitspanne gerne ausweiten möchten, dann ist ein Kaltwintergarten sinnvoll. Er verspricht ebenfalls einen hohen Nutzen, wenn die Terrasse auf der Wetterseite des Hauses liegt, und somit häufigen Wind- und Regenfronten ausgesetzt ist.

Nutzungsmöglichkeiten für Ihren kalten Wintergarten im Überblick:

  • Schutz der Kübelpflanzen in den kalten Wintermonaten
  • Zusätzlicher Raum für das Lagern der Gartenmöbel
  • Verlängerung der Terrassensaison an kühleren Frühlings- bzw. Sommerabenden und bei ungünstigen Wetterlagen

Ja, einen Wintergarten kann man durchaus als Wohnraum nutzen. Allerdings gibt es einige Dinge zu beachten, um einen Wintergarten wohnlich zu gestalten:

  • Isolierung: Ein Wintergarten sollte gut isoliert sein, um im Winter nicht zu kalt und im Sommer nicht zu heiß zu werden. Eine gute Isolierung trägt auch zur Energieeffizienz bei.
  • Heizung: Auch eine Heizung sollte vorhanden sein, um den Wintergarten in der kalten Jahreszeit nutzen zu können.
  • Belüftung: Eine gute Belüftung ist wichtig, um ein angenehmes Raumklima zu schaffen und Feuchtigkeit zu vermeiden.
  • Möbel: Geeignete Möbel sind wichtig, um den Wintergarten wohnlich zu gestalten. Hier eignen sich vor allem robuste und wetterfeste Möbel aus Materialien wie Rattan oder Aluminium.
  • Dekoration: Mit passender Dekoration wie Vorhängen, Kissen und Pflanzen kann der Wintergarten gemütlich gestaltet werden.
Für den Bau eines Wintergartens eignet sich am besten Aluminium. Es ist stabil, wetterfest und langlebig. Zudem bietet es eine gute Wärmedämmung und ist leicht zu pflegen. Auch Holz und Kunststoff können als Materialien für den Wintergartenbau verwendet werden, haben jedoch jeweils ihre Vor- und Nachteile. Holz ist zwar ein natürlicher und warmer Werkstoff, benötigt jedoch eine regelmäßige Pflege und ist anfälliger gegenüber Witterungseinflüssen. Kunststoff ist pflegeleicht und günstiger als Aluminium oder Holz, hat jedoch eine niedrigere Stabilität und eine schlechtere Wärmedämmung. Letztendlich hängt die Wahl des Materials auch von persönlichen Vorlieben und dem Budget ab.

Ein Wintergarten ist ein wunderbarer Ort, um gut geschützt die Natur zu genießen und sich zu entspannen. Allerdings kann eine zu starke Sonneneinstrahlung im Sommer den Aufenthalt im Wintergarten unangenehm machen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Wintergarten vor zu viel Sonne zu schützen:

  1. Markisen: Die Markise ist das Mittel der Wahl, um den Wintergarten vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Sie kann entweder manuell oder elektrisch bedient werden und bietet eine einfache Möglichkeit, den Schattenbedarf zu regulieren.
  2. Rollos oder Jalousien: Rollos oder Jalousien schirmen ebenfalls die Sonneneinstrahlung vom Wintergarten ab. Diese können entweder an den Fenstern oder am Dach angebracht werden und regulieren so den Lichteinfall.
  3. Sonnenschutzfolien: Eine weitere Möglichkeit, um den Wintergarten vor zu viel Sonne zu schützen, sind spezielle Sonnenschutzfolien. Diese sind in verschiedenen Stufen der Lichtdurchlässigkeit erhältlich und können einfach auf den Glasflächen des Wintergartens aufgebracht werden.
  4. Pflanzen: Auch Pflanzen können dazu beitragen, den Wintergarten vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Kletterpflanzen oder große Pflanzen, die im Sommer dichtes Blattwerk haben, sorgen im Sommer für ausreichenden Schatten.
  5. Beschattungssysteme: Es gibt auch Beschattungssysteme, die speziell für Wintergärten entwickelt wurden. Diese werden meistens am Dach angebracht und können automatisch gesteuert werden. Sie bieten eine effektive Möglichkeit, den Wintergarten vor zu viel Sonne zu schützen.

Die Größe eines Wintergartens hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem verfügbaren Platz im Garten, dem beabsichtigten Verwendungszweck und dem Budget. Im Allgemeinen sollte die Größe aber so gewählt werden, dass genügend Platz für alle geplanten Aktivitäten vorhanden ist und der Wintergarten gut zum Gesamteindruck des Hauses und des Gartens passt.

Ein kleiner Wintergarten kann bereits ab einer Grundfläche von etwa 10 Quadratmetern realisiert werden, während größere Modelle eine Fläche von bis zu 50 Quadratmetern oder mehr haben können. Die meisten Wintergärten haben eine Höhe von mindestens 2,50 Metern, um ausreichend Platz für Pflanzen und Möbel zu bieten und ein angenehmes Raumgefühl zu schaffen.

Hier sind einige Vorteile von unterschiedlichen Größen:

  • Kleine Wintergärten benötigen weniger Platz im Garten und sind oft kostengünstiger zu bauen und zu beheizen.
  • Größere Wintergärten bieten mehr Platz für Möbel und Pflanzen und können auch als zusätzlicher Wohnraum genutzt werden.
  • Ein großer Wintergarten kann auch als Veranstaltungsraum genutzt werden, während ein kleinerer Wintergarten eher als gemütlicher Rückzugsort dient.

Für den Wintergarten gibt es verschiedene Heizmöglichkeiten, die je nach Bedarf und Vorlieben gewählt werden können. Hier sind einige Optionen:

  1. Zentralheizung: Wenn der Wintergarten an die zentrale Heizungsanlage angeschlossen ist, kann er einfach über diese beheizt werden. Die Wärme wird dann über Heizkörper oder Fußbodenheizung im Wintergarten verteilt.
  2. Elektroheizung: Eine Elektroheizung ist eine gute Option, wenn kein Anschluss an die zentrale Heizungsanlage vorhanden ist. Es gibt verschiedene Arten von Elektroheizungen wie Wandheizungen, Standheizungen oder Infrarotheizungen. Diese sind einfach zu installieren und können je nach Bedarf ein- und ausgeschaltet werden.
  3. Pelletöfen: Pelletöfen sind eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Heizungen. Sie verbrennen Holzpellets und erzeugen damit Wärme. Diese Art von Ofen kann auch als dekoratives Element im Wintergarten dienen.
  4. Gasheizung: Eine Gasheizung ist eine weitere Option für den Wintergarten. Hierbei wird ein Gasanschluss benötigt und die Wärme wird über Heizkörper oder Fußbodenheizung verteilt.
  5. Kamin: Ein Kamin dient nicht nur als Wärmequelle, sondern erschafft auch eine gemütliche Atmosphäre im Wintergarten. Es gibt verschiedene Arten von Kaminen wie Holz-, Gas- oder Ethanol-Kamine.

Vorteile:

  • Verschiedene Optionen zur Auswahl je nach Bedarf und Vorlieben
  • Elektroheizungen und Pelletöfen sind umweltfreundliche Alternativen
  • Kamine können nicht nur Wärme, sondern auch eine gemütliche Atmosphäre schaffen.

Ein Kaltwintergarten kann beheizt werden, allerdings müssen Sie folgendes beachten:

  • Der Kaltwintergarten darf nicht mit einer an das Heizsystem des Hauses gekoppelten Heizung ausgestattet sein, denn ansonsten handelt es sich um einen Warmwintergarten.
  • Für das Beheizen des Kaltwintergartens können mobile Heizgeräte wie z. B. Elektro-Heizlüfter, Heizstrahler oder auch Infrarot-Heizsysteme genutzt werden.
  • Die Kosten, die durch das Heizen des Kaltwintergartens entstehen, sind schwierig zu kalkulieren.
  • Es wird trotz mobiler Heizung kaum möglich sein, im Kaltwintergarten eine konstante Temperatur zu halten, da der kalte Wintergarten nicht gedämmt ist.

Die Kosten für einen Wintergarten variieren stark je nach Größe, Material, Ausstattung und Bauweise. Eine grobe Orientierung bietet jedoch folgende Tabelle:

  • Einfacher Wintergarten aus Aluminium oder Holz: ab 10.000 Euro
  • Wintergarten mit höherwertigen Materialien und besserer Isolierung: ab 20.000 Euro
  • Großer und aufwendig gestalteter Wintergarten: ab 30.000 Euro

Du solltest beachten, dass diese Preise nur als grobe Richtwerte zu verstehen sind und je nach individuellen Anforderungen und Wünschen stark variieren können. Eine genaue Kalkulation der Kosten ist daher immer durch einen Fachmann vor Ort erforderlich.

Vorteile eines Wintergartens sind:

  • Erweiterung des Wohnraums und zusätzlicher Platz für Pflanzen und Gartenmöbel
  • Möglichkeit, das ganze Jahr über die Natur zu genießen und mehr Tageslicht ins Haus zu lassen
  • Steigerung des Immobilienwerts und der Wohnqualität
  • Energieeinsparung durch bessere Isolierung und Nutzung von passiver Solarenergie.

Ein Wintergarten kann auf verschiedene Weise beheizt werden, um auch in den kalten Wintermonaten genutzt werden zu können. Hier sind einige Möglichkeiten:

  1. Heizungssysteme: Eine Möglichkeit ist die Installation eines Heizungssystems, wie zum Beispiel einer Fußbodenheizung oder einer Infrarotheizung. Eine Fußbodenheizung ist besonders angenehm, da sie eine gleichmäßige Wärme im gesamten Raum erzeugt. Eine Infrarotheizung hingegen erwärmt gezielt bestimmte Bereiche des Wintergartens.
  2. Elektrische Heizgeräte: Eine weitere Option, um den Wintergarten zu beheizen, sind mobile elektrische Heizgeräte. Hierbei gibt es verschiedene Ausführungen, wie zum Beispiel Standheizlüfter, Ölradiatoren oder Konvektoren. Diese Geräte können einfach in die Steckdose gesteckt werden und sorgen schnell für Wärme.
  3. Kaminofen: Ein Kaminofen ist nicht nur eine gemütliche und dekorative Ergänzung für den Wintergarten, sondern kann auch zur Beheizung genutzt werden. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass ein Kaminofen eine sehr gute Belüftung benötigt und regelmäßig gereinigt werden muss.
  4. Wärmegewinnung durch Sonnenenergie: Im Winter kann die Sonne auch in unseren Breitengraden noch genug Energie liefern, um den Wintergarten zu beheizen. Hierfür eignen sich spezielle Verglasungen, die die Sonnenstrahlen einfangen und als Wärme speichern. Auch eine intelligente Steuerung der Lüftung kann helfen, die gewonnene Wärme im Wintergarten zu halten.

Ein Wintergarten erfordert regelmäßige Pflege, damit er dauerhaft schön und funktional bleibt. Hier sind einige Tipps zur Pflege:

  1. Reinigung: Der Wintergarten sollte regelmäßig gereinigt werden, um Schmutz und Staub zu entfernen. Verwende dazu am besten ein mildes Reinigungsmittel und ein weiches Tuch oder Schwamm. Vermeide abrasive Reinigungsmittel oder scharfe Gegenstände, die die Oberflächen beschädigen können.
  2. Belüftung: Sorge für eine ausreichende Belüftung des Wintergartens, um Feuchtigkeit zu reduzieren und Schimmelbildung zu vermeiden. Öffne die Fenster und Türen regelmäßig, um frische Luft hereinzulassen.
  3. Heizung: Im Winter sollte der Wintergarten beheizt werden, um Frostschäden zu vermeiden. Achte darauf, dass die Heizung ordnungsgemäß funktioniert und die Temperatur nicht zu hoch wird.
  4. Pflanzenpflege: Wenn du Pflanzen im Wintergarten hast, achte darauf, dass sie ausreichend Wasser und Nährstoffe erhalten. Entferne regelmäßig abgestorbene Blätter und Zweige, um Schädlingsbefall zu vermeiden.
  5. Dachreinigung: Das Dach des Wintergartens sollte regelmäßig gereinigt werden, um Laub, Schmutz und andere Ablagerungen zu entfernen. Verwende dazu am besten einen Hochdruckreiniger oder ein spezielles Reinigungsmittel.

Vorteile eines gepflegten Wintergartens:

  • Längere Lebensdauer
  • Schöneres Erscheinungsbild
  • Gesündere Pflanzen
  • Bessere Luftqualität
  • Höherer Wohnkomfort