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Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die uns häufig gestellt werden.

Pool

Die Größe der Grube richtet sich nach der Beckengröße und danach, wie tief der Pool versenkt werden soll, also ob er ebenerdig oder beispielsweise nur zur Hälfte eingebaut wird.

In der Regel orientieren Sie sich bei der Größe des Aushubs am Umfang des Swimmingpools und rechnen an allen Seiten etwa 25 cm für die Montage, die Isolierung und die anschließende Befestigungsfüllung drauf. Je nach Art des Einbaus sollten Sie auch noch einige Zentimeter Arbeitsraum einplanen.

Planen Sie gegebenenfalls auch Platz für die Pooltechnik wie Filter und Pumpe ein. Je nach Größe der technischen Geräte benötigen Sie in etwa 2 m² zusätzlich. Alternativ lässt sich die Technik aber auch angrenzend in einem Gartenhaus oder anderweitigem Unterstand unterbringen.

Es empfiehlt sich, bei der Poolreinigung ausschließlich auf spezielle Poolreiniger zurückzugreifen.

Von einer Reinigung mit einem Hochdruckreiniger oder Stahlbürsten ist abzuraten, um eine mögliche Beschädigung der Poolfolie zu verhindern.

Zur Ermittlung des pH-Wertes gibt es sogenannte Testtabletten mit dem Aufdruck Phenol (nicht zu verwechseln mit den Testtabletten um den Chlorgehalt zu testen).

  1. Füllen Sie das Teströhrchen mit Wasser aus Ihrem Pool
  2. Geben Sie eine Testtablette hinzu
  3. Kräftig schütteln
  4. Auf dem Messröhrchen befindet sich eine Art Tabelle, welche die Farben einem pH-Wert zuweist. So können Sie genau ablesen, welchen pH-Wert das Wasser aufweist

Der optimale pH-Wert liegt bei 7,2. Als akzeptabel wird der Bereich zwischen 7,0 - 7,4 betrachtet. Solch einen Test finden Sie in fast jedem Baumarkt.

Möchten Sie nur einen groben Überblick haben oder den Wert regelmäßig korrigieren, gibt es einfache Teststäbchen, sogenannte Quick Tests im Baumarkt.

Die meisten Pools sind zwischen 1,2 und 1,5 m tief. Wenn Sie im Gartenpool richtig schwimmen möchten, bietet sich eine Tiefe von 1,5 m an. Sind aber kleinere Kinder im Haushalt, die den Pool ebenfalls nutzen möchten, kann eine Tiefe von 1,2 m sinnvoller sein. Schwimmen können Sie bei dieser Wassertiefe in der Regel ebenfalls.

Tiefer als 1,5 m sollte Ihr Swimmingpool aus Haftungsgründen nicht sein. Denn in tieferen Pools dürfen familienfremde Menschen nur baden, wenn ein Bademeister vor Ort ist.

Algen im Pool entstehen, wenn pH-Wert und Chlorgehalt des Poolwassers aus dem Gleichgewicht sind.

Hier hilft dann vor allem eine Stoßchlorung. Beachten Sie, dass der Pool erst nach 2-3 Tagen nach der Chlorung wieder genutzt werden kann.

Der Sommerurlaub steht an. Da stellt sich die Frage:

Welche Vorbereitungen müssen getroffen werden, um den Pool zu schützen und die Qualität des Wassers auch während der Abwesenheit aufrecht zu halten? Im Idealfall kümmert sich ein Verwandter oder Nachbar um die Pflege des Pools.

Alternativ können Sie Ihren Pool auch urlaubsfest machen:

  • Lassen Sie die Pumpe des Pools auch weiterhin laufen. Idealerweise verbinden Sie die Pumpe mit einer Zeitschaltuhr und stellen ein, dass die Pumpe etwa 12 Stunden am Tag läuft.
  • Testen Sie vor Ihrem Urlaub die Wasserqualität und überprüfen Sie pH-Wert und Chlorgehalt. Korrigieren Sie die Werte, wenn nötig. Auch eine Stoßchlorung kann die Werte wieder ins Gleichgewicht bringen und alle Bakterien zuverlässig abtöten.
  • Reinigen Sie die Filteranlage oder tauschen Sie den Filter wenn nötig aus.
  • Zusätzlich können Sie auch Flockungsmittel ins Poolwasser geben, um Schmutzteilchen zu binden.
  • Decken Sie den Pool mit einer Abdeckplane ab. So verhindern Sie, dass Fremdkörper oder Tierchen ins Wasser gelangen.

Sind diese Maßnahmen getroffen, können Sie Ihren Pool guten Gewissens zurücklassen und müssen nicht befürchten, dass nach Ihrer Rückkehr ein verschmutzter Pool mit braunem Wasser oder Algen auf Sie wartet.

Ihr Pool lädt nicht mehr zu einem angenehmen Badevergnügen ein?

Wir erklären Ihnen in 3 Schritten wie Sie das grüne Ungeheuer wieder loswerden.

Achten Sie bei der Schritt-für-Schritt Anleitung darauf, ob Sie eine Filteranlage besitzen oder nicht.

Benötigte Materialien:

  • Poolkescher
  • Schwämme / Bürsten
  • Evtl. Algizid
  • pH-Wert Teststreifen
  • Chlor

Schritt 1:

Wasser grob reinigen

Pool mit Filteranlage: Wenn Sie einen Poolroboter besitzen, lassen Sie diesen einmal komplett den Pool reinigen. Sollten Sie solch einen Roboter nicht besitzen, reinigen Sie den Pool mit einer Poolbürste komplett. (Boden und Wände)

Der Dreck, der jetzt an der Wasseroberfläche schwimmt, einfach mit einem engmaschigen Poolkescher entfernen.

Sollten Sie den Pool gereinigt haben, lassen Sie das Wasser komplett durch die Filteranlage laufen. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie den Filter regelmäßig reinigen und wenn nötig auch austauschen.

Pool ohne Filteranlage: Sollten Sie keine Filteranlage besitzen, ist es das Beste, Sie erneuern das Wasser einmal komplett. Boden und Wände können Sie dann mit Schwämmen und Bürsten reinigen. Sie sehen immer noch einen leichten Grünschimmer, diesen können Sie mit Algizid behandeln (Algenbekämpfung).

Schritt 2:

pH-Wert korrigieren

Sehr wahrscheinlich ist der pH-Wert ein Grund für Ihr grünes Poolwasser. Hierfür müssen Sie herausfinden wo der aktuelle pH-Wert sich befindet und je nachdem muss dieser dann erhöht oder gesenkt werden. Benutzen Sie hierfür die allgemeinen Teststreifen/Tablettensets aus dem Baumarkt.

Allgemein kann man sagen, dass bei einem Algenbefall der pH-Wert zu hoch ist, also höher als 7,5. Um diesen wieder nach unten zu korrigieren gibt es sogenannte pH-Wert Senker im Baumarkt/Fachmarkt. Halten Sie sich bei diesem Schritt bitte genau an die zugehörige Packungsanleitung, um den pH-Wert zu senken.

Schalten Sie während diesem Schritt die Filterpumpe an (falls vorhanden) damit das Wasser ständig umgewälzt wird und in Bewegung bleibt.

Prüfen Sie nach einigen Stunden den pH-Wert erneut. Nach der Korrektur sollte der pH-Wert einen optimalen Wert zwischen 7,0 – 7,4 aufweisen.

Schritt 3:

Stoßchlorung

Meist hilft bei starken Verschmutzungen nur noch eine sogenannte Stoßchlorung. In Fachmärkten finden Sie vorgefertigte Präparate, die die richtige Konzentration für eine Stoßchlorung enthalten.

Wichtig: Verwenden Sie solche Mittel immer nach Packungsbeilage!

Am besten fügen Sie das Mittel über die Filteranlage oder einen Skimmer zu, so ist sichergestellt, dass sich das Mittel gleichmäßig im Poolwasser verteilt.

Ihr Poolwasser sollte jetzt einige Zeit ordentlich gefiltert werden. Unter Umständen kann auch eine mehrfache komplette Filterung des Wassers notwendig sein. Nur so können die abgetöteten Algen restlos aus dem Wasser gefiltert werden.

Präventiv können Sie ein Algenschutzmittel namens Algizid dem Wasser zufügen. Halten Sie sich auch hier genau an die Packungsanleitung. Das Wasser sollte unter Algizid auch stehts umgewälzt werden.

Jetzt sollte dem freudigen Badespaß nichts mehr im Wege stehen!

Wann eine Reinigung notwendig ist, hängt immer vom Verschmutzungsgrad des Pools ab.

Verwenden Sie regelmäßig einen Kescher, einen Poolsauger, eine leistungsstarke Pumpen- und Filteranlage sowie den richtigen Chlorgehalt, um das Poolwasser sauber und keimfrei zu halten und die Wasserqualität zu sichern.

Vor und nach der Überwinterung sollte aber in jedem Fall eine Grundreinigung von Poolwänden und Boden durchgeführt werden.

Sie müssen das Wasser aus dem Pool bis zum Skimmer und aus der Filteranlage entfernen.

Des Weiteren muss die Filterpumpe in einem warmen Raum gelagert werden.

Eine ausführliche Anleitung finden Sie in unserem Pool-Ratgeber "Pool reinigen" .

Sauer oder basisch? Der PH-Wert gibt an ob das Wasser säuerlich oder basisch ist. Der pH-Wert bezeichnet die Konzentration der Wasserstoff-Ionen in einer Lösung.

Je kleiner der pH-Wert, desto saurer ist das Wasser.

Je höher der pH-Wert, desto basischer ist das Wasser.

Für einen Aufbau-Pool benötigen Sie in der Regel keine Baugenehmigung, da er als vorübergehende Installation gilt. Dasselbe gilt für Pools, deren Wasserfassungsvermögen unter 50 m³ liegt.

Bei Einbau-Pools und Schwimmbecken, die mehr als 50 m³ Wasser fassen, erkundigen Sie sich bei Ihrer zuständigen Baubehörde nach einer Baugenehmigung.

Die Bestimmungen hierzu unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland.

Es ist meist nicht ausreichend, den Pool ausschließlich mit Chlor und weiteren Poolpflegemitteln sauber zu halten. Wir empfehlen daher immer die Installation einer Pumpe und Filteranlage.

Bei sogenannten Framepools ist meist ein Kartuschenfilter im Lieferumfang enthalten. Bei größeren Pools sollte jedoch die Installation einer leistungsstarken Sandfilteranlage in Betracht gezogen werden. Als Alternative zu einer fest installierten Anlage können Sie auch Filteranlagen zum Einhängen am Poolrahmen nutzen.

Wählen Sie für Ihren Swimmingpool nach Möglichkeit einen windgeschützten und sonnigen Platz, damit sich das Wasser schnell erwärmt. Die Nähe zu Bäumen und höheren Pflanzen sollten Sie bei der Platzwahl eher meiden, damit deren Blätter nicht so leicht in den Pool gelangen.

Achten Sie auch darauf, dass unterhalb des Pools und in der unmittelbaren Nähe keine Stromleitungen verlaufen. Dennoch sollte für etwaige Pooltechnik ein Stromanschluss in der Nähe sein.

Für den Aufbau des Pools sollte die gewählte Fläche außerdem eben und fest sein.

In den meisten Fällen wird bei der Messung des pH-Wertes ein zu hoher pH-Wert gemessen.

Das lässt sich ganz einfach damit erklären, dass in jedem Pool eine gewisse Menge Chlor vorhanden sein sollte, was das Wasser basischer werden lässt.

Im Baumarkt gibt es sogenannte pH-Senker (Salzsäure in Granulat- oder Tablettenform).

Die Dosierung wird vom Hersteller genau angegeben, um eine Senkung im Handumdrehen zu gewährleisten.

Neben dem richtigen Beton mit passendem Härtegrad ist auch die Dicke der Platte wichtig. Sie verleiht dem Pool seine spätere Stabilität und sollte mindestens 15 cm dick sein.

Je nach Bodenbeschaffenheit sind weitere Schritte erforderlich, wie eine zusätzliche Drainageschicht unter der Betonplatte bei Lehmboden. Wir empfehlen hier in jedem Fall den Rat eines Fachmannes einzuholen.

Sie wollten ein kühles Bad nehmen, doch Sie stellen mit erschrecken fest, dass das Wasser in Ihrem Pool plötzlich grün ist?

Grund dafür ist in der Regel Algenbefall des Wassers. Algenbefall färbt Ihr Wasser nicht nur grün, sondern ist auch ein idealer Nährboden für Bakterien und Krankheitserreger.

Sollte das Wasser nur eine leichte Grünverfärbung haben können Sie versuchen es mit einem Algenschutzmittel zu bekämpfen (Algizid). Ist das Wasser bereits stark grün verfärbt und haben sich bereits Algen am Boden und am Rand abgesetzt, müssen mehrere Schritte für die Reinigung des Wassers durchgeführt werden.

Oft ist es nicht nur der zu geringe Gehalt von Algezid im Wasser, auch ein falscher pH-Wert ist die Wurzel des Übel.

Der Untergrund sollte so eben wie möglich sein. Ist der Pool erst einmal mit Wasser befüllt, macht sich bereits ein minimales Gefälle und ein schiefer Untergrund bemerkbar. Die Poolwand oder der Rahmen werden durch das Wasser einseitig belastet, was zu Verfomungen führen und im schlimmsten Fall den Pool beschädigen kann.

Ist das Gefälle größer als 1% kann es auch passieren, dass der Pool umkippt, sollte er zu hoch befüllt sein.

Zudem gilt: Je größer der Pool ist, desto genauer sollten Sie auf einen absolut ebenen Untergrund achten. Denn mehr Wasser bedeutet gleichzeitig mehr Gewicht, das auf den Pool und seinen Rahmen einwirkt.

Um die Poolfolie vor Beschädigungen zu schützen, empfiehlt es sich, in jedem Fall eine spezielle Bodenschutzfolie beziehungsweise Poolplane unter dem Pool zu verlegen. Diese erhalten Sie in jedem gut sortierten Baumarkt oder einem Fachgeschäft. So haben kleine Steinchen oder Äste keine Chance, Ihrem Pool zu schaden. Alternativ dazu können Sie auch Bodenschutzfliesen auslegen. Diese lassen sich beliebig zusammenstecken und so in der Größe auslegen, die Sie für Ihren Pool benötigen.

Weiterer Vorteil von Bodenschutzfolie und -fliesen ist die zusätzliche Dämmwirkung.

Nein, das müssen Sie nicht. Wenn Sie Ihren Pool jedoch hygienisch und sauber halten wollen und Ihnen eine gute Wasserqualität wichtig ist, sollten Sie das Poolwasser pflegen und desinfizieren.

Klassischerweise kommt zur Desinfektion des Poolwassers Chlor zum Einsatz. Chlor besitzt eine starke Desinfektionswirkung und ist gleichzeitig kostengünstig. Doch Sie können auch alternative Produkte zu Poolpflege wie Brom oder Aktivsauerstoff nutzen.

Hier muss je nach Art der Filteranlage und auch Verschmutzungsgrad unterschieden werden: Verwenden Sie einen Kartuschenfilter, so reicht es aus, die Filterkartusche alle zwei bis drei Wochen je nach Verschmutzungsgrad zu wechseln. Grobe Verschmutzungen wie Insekten oder Blattreste können zwischendurch einfach mit einem Wasserschlauch von den Lamellen des Filters abgespült werden.

Bei Sandfilteranlagen verfangen sich Verschmutzungen im Filtersand. Je mehr Fremdkörper sich im Sand ansammeln, desto weniger sauberes Wasser kann zurück in den Pool laufen. Infolgedessen steigt der Druck im Filter. Steigt dieser Wert auf über 15 psi, sollte die Filteranlage gereinigt und rückgespült werden. Ausführliche Anleitungen dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung der Filteranlage. Nach etwa drei bis fünf Jahren und je nach Abnutzung der Sandkörner sollte der Filtersand ausgetauscht werden.

Bei beiden Filteranlagen gilt: Die Angaben gelten nur als Richtwert. Prüfen Sie regelmäßig den Verschmutzungsgrad der Filter, um festzustellen, ob eine Reinigung notwendig ist.

Gartenhaus

Fichte, Lärche, Kiefer und Douglasie eignen sich am besten. Kiefer, Fichte und Lärche zählen zu den Weichhölzern, wachsen schnell und sind daher preiswert.

Sollte das Budget nicht so eine große Rolle spielen, können Sie auch gerne Harthölzer verwenden wie Douglasie, Buche oder Eiche. Diese sind beispielsweise robuster und wesentlich beständiger als Kiefer, Fichte und Lärche.

Je nach Untergrund und Hausgröße ist eine Betonplatte, ein Streifenfundament oder ein Punktfundament erforderlich.

Das Plattenfundament und das Streifenfundament sind mit ca. 30 € pro Quadratmeter die teurere Variante, da Sie dafür am meisten Material benötigen.

Aufenthaltsräume sind Räume, die nicht nur für den vorübergehenden Aufenthalt von Menschen bestimmt oder geeignet sind. Wenn Sie im Garten ein Gartenhaus mit Feuerstätte oder Toilette planen, brauchen Sie in allen Bundesländern eine Baugenehmigung.

Denn: Genehmigungspflichtig sind i. d. R. Räume, die als Aufenthaltsraum geeignet sind.

Wenn Sie das Gartenhaus oder den Geräteschuppen direkt an die Grundstücksgrenze setzen möchten, darf das Gebäude nicht höher als drei Meter und nicht länger als neun Meter je Grenze lang sein. Bei davon abweichenden Abmessungen benötigen Sie eine Baugenehmigung.

Beachten Sie generell die Bauvorschriften des jeweiligen Bundeslandes sowie ggf. der örtlichen Gemeinde.

Achten Sie immer auf den richtigen Holzschutz, zum einen gibt es den konstruktiven und zum anderen den chemischen Holzschutz.

Zum konstruktiven Holzschutz zählen:

  • Große Dachüberstände
  • Eine Absperrbahn zwischen Gartenhaus und Fundament verhindert aufsteigende Feuchtigkeit.
  • Ein Kiesstreifen rund um das Gerätehaus bricht die Regentropfen. Sollte das Wasser ungebrochen vom Boden auf das Holz spritzen, wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass mit dem Wasser auch Schmutz am Holz haften bleibt. Damit wird die Imprägnierung des Holzes an diesen Stellen angegriffen.

Zum anderen gibt es den chemischen Holzschutz, wozu die Imprägnierung und Lasierung zählen.

TIPP: Achten Sie darauf, dass die Imprägnierung Bläueschutz und einen Schutz gegen Insekten und Pilzbefall enthält, damit Ihr Gerätehaus nicht von den Parasiten angegriffen wird.

Unter Fachmännern sagt man, der Schutzanstrich sollte ca. alle 2 Jahre erneuert werden.

Wenn die alte Schutzschicht bereits komplett abgetragen sein sollte, lohnt es sich alles einmal abzuschleifen und mit der Grundierung den Holzschutz wieder neu aufzutragen.

Sollten Sie Ihr Gartenhaus unbehandelt der Witterung aussetzen, müssen Sie damit rechnen, dass Ihr Gartenhaus die Form verliert, schimmelt, aufquillt und sich die Farbe unschön verändert.

Ein Gartenhaus oder Geräteschuppen können Sie ohne Baugenehmigung direkt an die Grenze Ihres Grundstücks bauen, wenn die Wandhöhe maximal drei Meter sowie die Seitenlänge des Gebäudes maximal neun Meter je Grenze beträgt.

Beachten Sie aber auch hierbei örtliche Vorschriften, die von der Regelung abweichen können, und besprechen Sie den Bau sicherheitshalber frühzeitig mit Ihren Nachbarn.

Terrasse

Zu den häufigsten Holzarten bei Terrassenüberdachungen zählen Douglasie und Leimholz. Letzteres wird industriell hergestellt und ist wegen seiner Verleimung besonders stabil und weist seltener Risse auf. Leimholz ist besonders für Eindeckungen mit Glas zu verwenden, da Leimholz nicht so viel arbeitet wie Vollholz.

Tipp bei Glaseindeckungen: Verleihen Sie dem Leimholz einen hellen Anstrich, damit es nicht so warm wird.

Für ein Holz-Terrassendach bieten sich sonst sämtliche Nadelhölzer an. Wenn Sie Ihre Terrassenüberdachung nicht anstreichen möchten, können Sie zu Douglasie und Lärche greifen. Mit einem deckenden Anstrich eignen sich auch Fichte und Kiefer.

Wenn Sie eine genehmigungspflichtige Terrassenüberdachung ohne Baugenehmigung bauen, kann das zu Ordnungsgeldern führen. Im schlimmsten Fall müssen Sie die Überdachung auch wieder entfernen.

Sie können eine Baugenehmigung aber auch nachträglich noch einholen.

Bei lichtdurchlässigen Eindeckungen sollten Sie zusätzliche eine Beschattungsanlage einplanen, die bei Bedarf für angenehmen Schatten sorgen und vor Überhitzung schützt.

Bei der Selbstreinigung kommen lediglich Materialkosten auf Sie zu.

Beauftragen Sie jedoch eine Reinigungsfirma, zahlen Sie meist pro Quadratmeter Dachfläche. Die Preise liegen je nach Zugänglichkeit des Dachs zwischen zwei und sieben Euro.

Doppelstegplatten und Glas eignen sich beide gut als Terrassenüberdachung.

Doppelstegplatten bestehen aus nebeneinanderliegenden Hohlkammern und werden als Terrassenüberdachung am häufigsten verwendet, da sie eine gute Wärmeisolation bieten und sehr lichtdurchlässig sind.

Allerdings bietet kein anderes Eindeckungsmaterial eine höhere Lichtdurchlässigkeit als Glas: Bis 90 % Lichtdurchlass ist möglich, was vor allem im Winter angenehm ist.

Sowohl Glas als auch Doppelstegplatten sind robust und unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen. Welches Material für die Eindeckung verwendet wird, hängt von den persönlichen Ansprüchen und Vorlieben ab.

Wenn Sie für Ihr Terrassendach einen Bausatz verwenden, ist die Montage von Aluminium nicht schwieriger als die von Holz. Das Material ist sogar leichter als Holz und beim Einbetonieren ins Fundament müssen Sie nicht zwingend Verankerungen verwenden, die das Material vor Feuchtigkeit schützen.

Bauen Sie Ihr Terrassendach nicht per Bausatz auf, ist Holz etwas leichter zu verarbeiten als Aluminium, da sich Holz meist einfacher zusägen lässt.

Generell gilt: Je schräger das Terrassendach, desto besser fließt Regenwasser ab und desto geringer ist das Risiko von Undichten.

Abhängig davon, wie Sie das Terrassendach gestalten, kann aber auch ein flaches Dach bereits den gewünschten Effekt bringen. Und: Je flacher das Terrassendach, desto geringer der Materialaufwand, denn ein flaches Dach hat eine geringere Oberfläche als ein steiles.

Die Doppelstegplatten können Sie einfach mit Seifenwasser und Schwamm reinigen.

Bitte beachten Sie, dass Sie hierzu auf keinen Fall einen Dampfstrahler oder Hochdruckreiniger verwenden sollten.

Der Pflege- und Wartungsaufwand der Terrassenüberdachung hängt von den verwendeten Materialien ab. Grundsätzlich kann man sagen, dass der Pflegeaufwand bei einer Terrassenüberdachung aus Holz am größten ist. Das natürliche Material sollte ca. alle zwei Jahre eingeölt bzw. lasiert werden.

Terrassenüberdachungen aus Aluminium, Glas oder Kunststoff benötigen solch einen Aufwand nicht. Diesen Materialien genügt eine regelmäßige Reinigung. Zum Beispiel mit einem Gartenschlauch.

Generell ist es wichtig, dass Sie Ihre Terrassenüberdachung im Blick behalten und einmal im Jahr die Unterkonstruktion und Verbindungsstücke zu überprüfen. Bei Terrassenüberdachungen aus Glas sind die Dichtungen zwischen den einzelnen Glaselementen zu prüfen. Bei Abdeckungen aus Kunststoff achten Sie auf die Fugen, diese sind eine Angriffsfläche für eventuelle Schäden.

Sollten Sie diese Punkte beachten, werden Sie lange Spaß mit Ihrer Terrassenüberdachung haben.

Sie beantragen eine Baugenehmigung für Ihr Terrassendach beim örtlichen Bauamt. Dafür benötigen Sie eine Reihe an Unterlagen.

Dazu gehören ein ausgefüllter Bauantrag (erstellt von einem qualifizierten Entwurfsverfasser), eine genaue Beschreibung des Bauvorhabens mit Grundriss, Schnitten und Ansichten, ein statischer Erfassungsboden, ein aktueller Lageplan vom Katasteramt sowie eine Auflistung der Erstellungskosten.

Kleinere Kratzer und Blindstellen können durch Schmutz und unvorsichtige Reinigung entstehen. Diese lassen sich jedoch mit etwas Politurpaste korrigieren.

Tragen Sie diese rund um den Kratzer herum auf und polieren Sie sie in kreisenden Bewegungen weg. Bei gröberen Kratzern kann mehrfaches Polieren ebenfalls helfen.

Ja, dies ist möglich. Man kann die Wandschiene in einem in der Aufbauanleitung vorgegebenen Höhenbereich anbringen. Je nachdem, in welchem Winkel man die Überdachung nun befestigt, variiert man die Höhe.

Man sollte die Überdachung nur mit einem Winkel von mindestens 13 Grad und maximal 17 Grad Gefälle errichten.

In der Regel können Sie eine Terrassenüberdachung selber aufbauen. Allerdings sollten Sie dafür immer ein paar helfende Hände einplanen.

Besteht die Überdachung aus besonders schweren Materialien wie Stahl, empfiehlt es sich, einen Fachbetrieb hinzuzuziehen und sich beim Aufbau helfen zu lassen.

Terrassenüberdachungen gelten als Um- oder Anbauten an einem bestehenden Gebäude, welche in der Regel genehmigungspflichtig sind.

Die Baugenehmigung stellt sicher, dass alle gesetzlichen Vorgaben der Bauordnung eingehalten und damit alle privaten und öffentlichen Interessen gewahrt werden.

Für die meisten Dacheindeckungen wird ein Mindestgefälle von 5° empfohlen.

Informieren Sie sich aber vor Aufbau noch einmal bei dem Hersteller. Dieser kann aus Erfahrungswerten eine spezifischere Empfehlung für sein Produkt geben.

Außerdem müssen Sie beim Terrassendachgefälle lokale Vorschriften beachten, die Sie beim örtlichen Bauamt einholen können.

Ob Ihre Überdachung begehbar ist, hängt von der Konstruktion und dem verwendeten Material ab, denn beides muss die zusätzliche Last tragen können. Fragen Sie vor dem Betreten am besten den Anbieter des Bausatzes oder Ihren Architekten.

Sollte die Überdachung begehbar sein, legen Sie die Trittfläche mit Schalbrettern oder Holzbohlen aus, um die Last Ihres Gewichts besser zu verteilen und das Dach mit den Schuhen nicht wieder zu verschmutzen. Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie das Terrassendach betreten sollten, verwenden Sie lieber Leiter und Teleskopreiniger.

Bestimmte Terrassenüberdachungen sind lichtdurchlässig. Es kommt also darauf an, für welche Eindeckung Sie sich entscheiden. Acrylglas und Verbundsicherheitsglas besitzt eine nahezu klare Durchsicht.

Die Überdachungen von Palram lassen circa 80 % des Lichtes durch. Es bleibt somit relativ hell unter der Überdachung. Man sollte sich daher im Sommer trotzdem vor der Sonne mit Sonnenschutzmittel schützen.

Garten & Freizeit

Im Sommerhalbjahr ist der Reifekompost nach vier bis sechs Monaten fertig zur Ausbringung. Hingegen dauert es im Winter ca. sechs bis zwölf Monate, bis der Kompost zu Erde wird.

Länger als zwölf Monate sollte Kompost nicht lagern, denn ansonsten schreitet der Abbau wertvoller Inhaltsstoffe voran.

Schnellkomposter sind im Kontrast zu offenen Komposthaufen geschlossen. Die Kompostierung des Materials verläuft in diesen platzsparenden Kompostern schneller. Das gilt auch für den hochwertigen Trommelkomposter der Marke Lifetime.

Dieser UV-beständige Komposter punktet nicht nur mit ausgeklügelter Technik und qualitätvollem Material, er verwandelt zugleich organische Abfälle aus Küche und Garten schnell sowie sauber zu Kompost. Dabei verhindern die schließbare Trommel und das Stahlgestell, dass Nagetiere angelockt werden.

Essenziell für das Kompostieren im Schnellkomposter sind die richtige Schichtung des Kompostmaterials sowie die Durchmischung des Kompostgutes.

Die Gewächshausheizung sollte möglichst immer in Betrieb sein – aufgrund des Thermostats schaltet sie sich ja ohnehin nur dann an, wenn die Temperatur zu stark sinkt.

Ein integrierter Frostwächter sorgt beim frostfreien Kalthaus für die erforderliche Mindesttemperatur.

Die Beschleunigung der Kompostierung gelingt durch den Einsatz eines Thermo- oder Trommelkomposters, die Verwendung von Kompostbeschleunigern sowie die Erhöhung der Regenwurmpopulation im Komposthaufen.

Zudem können Sie die Kompostierung beschleunigen, indem Sie das Kompostgut zu Beginn zerkleinern.

Sie wissen nicht genau, welche Materialien auf den Kompost gehören und welche nicht? Wir geben einen Überblick:

Was darf auf den Kompost?

  • Küchenabfälle wie rohe Gemüse- und Obstreste – Zitrusfrüchte und Bananenschalen ausgenommen!
  • Eierschalen
  • Pflanzenreste sowie Laub, Strauch- und Rasenschnitt – letzterer in Maßen
  • gut verrottbares Papier und Pappe
  • Teebeutel und Kaffeesatz – letzteren lieben Regenwürmer besonders
  • Algen aus dem Gartenteich
  • Stroh und Mist von Haustieren – allerdings nur in geringen Mengen und ohne Zusätze
  • Bio-Müllbeutel

Was darf nicht auf den Kompost?

  • Kranke Pflanzenteile oder solche, die von Schädlingen befallen sind, sowie Schnittblumen
  • grobe Schnittabfälle und langsam verrottendes Laub
  • Unkraut, das bereits Samen trägt
  • tierische Abfälle wie Fleisch sowie Käse
  • gekochtes bzw. zubereitetes Essen
  • Zitrusfrüchte wie Orangen, Mandarinen und Zitronen
  • Bananenschalen, da sie oft gespritzt sind
  • Asche-Reste
  • Windeln
  • Katzenstreu
  • Staubsaugerbeutel
  • Papp- oder Papierabfälle, die farbig oder besonders dick sind

Pavillon

Alles Rund um Pavillons

Wie Sie Ihren Pavillon wetterfest machen, hängt von der Pavillonart ab.

Holzpavillons zum Beispiel müssen Sie regelmäßig mit Holzschutz pflegen, um ihn vor Witterungseinflüssen zu schützen.

Faltpavillons mit wasserdichtem und UV-beständigem Stoff müssen Sie hingegen nicht extra pflegen. Das Dach und die Seitenteile sollten vor dem Abbau jedoch wieder trocken sein, um sie vor Schimmel und Stock während der Lagerung zu schützen. Außerdem sollten Sie Faltpavillons gegebenenfalls windfest machen und mit Spannseilen, Gewichten, Heringen und Erdankern befestigen.

Andere Pavillons wie feststehende Aluminium- und Stahlpavillons sind ohne besondere Pflege bereits wetterfest.

Um einen sicheren und festen Stand des Pavillons zu gewährleisten, ist es zwingend notwendig, dass der Pavillon am Boden befestigt wird.

Hierzu raten wir Ihnen, den Pavillon auf einem festen Untergrund – am besten einem Fundament – zu befestigen.

Bei unseren Palram Pavillons wird ein Schraubenset zur Verankerung am Boden mitgeliefert, im Gegensatz zu den Pavillons von der Firma Sojag und Paragon.

Zur Befestigung verwenden Sie am besten handelsübliche 8er-Dübel und 6er-Schrauben.

Bis auf unsere Faltpavillons und Partyzelte können Sie jeden anderen Pavillon das ganze Jahr stehen lassen. Hinweise zur Schneelast finden Sie bei den einzelnen Pavillons in den Details.

Bei einem Pavillon mit einem Stoffdach wird empfohlen, die Überdachung im Winter zu entfernen.

Am einfachsten befestigen Sie Lichterketten am Gerüst des Pavillons: Nutzen Sie Stangen und Querbalken des Gerüsts, um die leuchtenden Ketten anzubringen.

Ist dies nicht möglich oder möchten Sie Lichterketten an Stellen befestigen, wo sich kein Gestänge befindet, gibt es Alternativen: Sie können Lichterketten auch mit Klebeband an verschiedenen Oberflächen fixieren.

Im Idealfall nutzen Sie durchsichtiges Klebeband, damit die Befestigung Ihrer Lichterkette möglichst unauffällig ist. Ansonsten bieten sich Kabelbinder und Saugnäpfe zur Befestigung von Lichterketten an.

Verschiedene Pavillonarten halten verschiedene Windstärken aus. Auf einem Fundament befestigte, fest verschraubte Pavillons sind deutlich unempfindlicher gegenüber Wind und Sturm als abgespannte Faltpavillons und Partyzelte.

Diese sollten Sie im Zweifel lieber abbauen.

Bei offenem Feuer im Pavillon kommt es auf die Größe des Feuers an: Kerzen und Windlichter sind in der Regel unproblematisch, solange sie nicht so nah an den Wänden und der Decke stehen, dass der Pavillon Feuer fangen kann.

Größeres Feuer wie im Feuerkorb hat unter dem Pavillon nichts zu suchen – hier kann der Rauch nicht richtig abziehen. Außerdem besteht die Gefahr, dass beispielsweise durch Funkenflug oder zu große Flammen der Pavillon selbst in Brand gerät.

Offenes Feuer entfachen Sie daher besser nur im Freien mit ausreichend Platz um die Feuerstelle herum. Lassen Sie das Feuer nie unbeaufsichtigt und sorgen Sie dafür, dass Kinder und Haustiere keinen (unbeaufsichtigten) Zugang zum Feuer haben.

Einen Faltpavillon oder ein Zelt können Sie entweder mit Standfüßen auf der Terrasse befestigen – oder Sie spannen das Partyzelt an alternativen Fixpunkten wie sandgefüllten Eimern oder Bäumen ab. Stahl- und Aluminiumpavillons müssen Sie auf der Terrasse verschrauben.

Die Pavillons von mygardenhome.de verfügen dafür bereits über Pfostenplatten mit vorgebohrten Löchern, durch die Sie die Schrauben führen können.

Es gibt neben den gängigen Lichterketten mit Stecker für die Steckdose auch batteriebetriebene Lichterketten. Diese haben meist ein kleines Fach an einem Ende der Kette, in das die Batterien eingesetzt werden.

Da Lichterketten in der Regel mit stromsparenden LED-Leuchten ausgestattet sind, halten die Batterien je nach Nutzungsintensität relativ lange, bevor sie ersetzt werden müssen.

Einen Faltpavillon oder ein Zelt können Sie entweder mit Standfüßen auf der Terrasse befestigen – oder Sie spannen das Partyzelt an alternativen Fixpunkten wie sandgefüllten Eimern oder Bäumen ab. Stahl- und Aluminiumpavillons müssen Sie auf der Terrasse verschrauben.

Die Pavillons von mygardenhome.de verfügen dafür bereits über Pfostenplatten mit vorgebohrten Löchern, durch die Sie die Schrauben führen können.

Gewächshaus

Bringen Sie die Styroporplatten auf einem sauberen und trockenen Untergrund mit einem geeigneten Klebstoff an.

Achten Sie dabei darauf, dass die Platten fest aneinanderstoßen und Stoß- und Lagerfugen frei von Kleber bleiben. Eine zweite Reihe Styroporplatten darüber bringen Sie am besten mit Versatz an.

Je nach Bewässerungssystem wird eine unterschiedliche Menge Wasser verbraucht: Nebeldüsen, die über längere Zeit sprühen und das gesamte Gewächshaus beregnen, verbrauchen dabei mehr Wasser als Tropfbewässerungssysteme, die gezielt nur an der Pflanze bewässern.

Auch die Größe Ihres Gewächshauses hat Auswirkungen auf den Wasserverbrauch: Viele Pflanzen verbrauchen mehr Wasser als wenige Pflanzen.

Doch eine automatische Bewässerung, die an die Bedürfnisse der Pflanzen angepasst ist und nur bei Bedarf bewässert, spart Wasser und somit Geld – vor allem, wenn Sie für die Bewässerung Regenwasser aus der Zisterne oder Regentonne nutzen.

Eine Gewächshaus-Isolierung verhindert, dass die Temperaturen im Gewächshaus in kalten Monaten zu tief sinkt und Ihre Pflanzen beschädigt.

Dadurch senkt die Isolierung auch den Heizbedarf und die damit einhergehenden Heizkosten.

Ein Frostwächter regelt die Heizung im Gewächshaus automatisch. So können kälteempfindliche Pflanzen problemlos auch in Mitteleuropa überwintern.

Denn sobald die Temperatur unter den Gefrierpunkt zu sinken droht, regelt der Frostwächter die Heizung hoch. Vor allem für Kalthäuser ist diese Funktion praktisch.

Wenn das Ihr erstes Gewächshaus-Jahr wird, dann wollen Sie vor allem Erfolge sehen.

Besonders einfach und pflegeleicht sind zum Beispiel Möhren, Radieschen und verschiedene Salate. Diese Pflanzen gedeihen auch bei weniger erfahrenen Gärtnern.

Dies ist grundsätzlich möglich, jedoch nur bei Foliengewächshäusern zu empfehlen. Alle anderen Häuser sind nicht dazu vorgesehen, abgebaut zu werden.

Sie leiden, wie jedes andere Möbelstück auch, durch häufigen Ab- und Aufbau.

Generell können Sie fast jedes Gemüse in Ihrem Gewächshaus anbauen.

Besonders Kohl- und Blattgemüse, Nachtschattengewächse und Kräuter finden Gefallen am Gewächshaus.

Kartoffeln sollten Sie nicht im Gewächshaus anbauen, sie benötigen viel Platz und viel Wasser. Ebenso verhält es sich mit Wurzelgemüse und Mangold – sie eignen sich auch nicht optimal für den Anbau im Gewächshaus.

Ja, auch ein Befüllen nur mit Erde ist kein Problem. Besonders bei kleinen Hochbeeten kann sich diese weniger aufwendige Lösung anbieten. Bei größeren Hochbeeten, die Sie langfristig nutzen möchten, sollten Sie dennoch eine Befüllung in Schichten durchführen.

In der ersten Schicht (Drainageschicht) finden möglichst grobe Äste Verwendung. In der Füllschicht hingegen kommt vor allem Häckselgut zum Einsatz.

Je nach Pflanzen im Gewächshaus sollte eine andere Luftfeuchtigkeit herrschen. Wir haben eine kleine Übersicht für Sie zusammengestellt:

Hohe Luftfeuchtigkeit: Gurke, Melone oder tropische Orchidee schätzen eine Luftfeuchte um die 80 bis 85 %. Tropische Gewächse brauchen mindestens 70% Luftfeuchte, ansonsten treten leicht Spinnmilben oder Echter Mehltau auf.

Mittlere Luftfeuchtigkeit: Tomaten, Zucchini, Auberginen, Paprika sowie Oleander, Wandelröschen oder Hibiskus benötigen ca. 60 bis 70 % Luftfeuchte. Allgemein gedeihen subtropische und mediterrane Pflanzen am besten bei mittlerer Luftfeuchtigkeit. Wird es zu feucht, haben Pilzkrankheiten leichtes Spiel.

Geringe Luftfeuchtigkeit: Kakteen und Sukkulenten entwickeln sich bei ca. 50 % Luftfeuchtigkeit optimal.

Der Standort bestimmt, wie gut das Gewächshaus funktioniert.

Je nach Lage im Garten unterscheiden sich Sonneneinstrahlung und Lichtausbeute sowie der Einfluss von Wind, Schatten, Kälte und Feuchtigkeit.

Je nachdem, wie Sie Ihr Gewächshaus bepflanzen möchten, spielen unterschiedliche Standortfaktoren eine Rolle.

Wenn Sie Ihre Pflanzen in der prallen Sonne gießen, verbrennen Sie nicht nur, sondern geben auch viel Feuchtigkeit ab, welche sich dann am Gewächshausdach sammelt.

Damit dieses Kondenswasser nicht unkontrolliert auf Ihre Pflanzen regnet, haben Hersteller spezielle „No Drop“-Beschichtungen entwickelt. Diese verhindern, dass Kondenswasser sich an der Innenseite Ihres Gewächshauses sammeln kann und schützen somit Ihre Pflanzen vor zu hoher Nässe auf den Blättern. Wenn sich doch mal Kondenswasser an der Innenseite des Daches bilden sollte, läuft es dank der Beschichtung am Rand ab.

Achten Sie beim Kauf Ihres Gewächshauses auf das „No Drop“-Merkmal.

Ja, das ist möglich – zumindest, wenn Sie die Temperatur eines Kalthauses etwas steigern möchten, eignen sich Kerzen.

Diese stellen Sie in kleine Tontöpfe, da diese die Wärme länger speichern und nach außen bzw. an die Pflanzen im Gewächshaus abgeben.

Sie benötigen für den automatischen Fensteröffner keinen Strom, denn er funktioniert mit Öl.

Sobald es im Gewächshaus wärmer wird, wird das Öl flüssiger und es entsteht ein Druck im Zylinder. Dadurch breitet sich der Öffner aus und das Fenster beginnt sich zu öffnen.

Wenn das Ihr erstes Gewächshaus-Jahr wird, dann wollen Sie vor allem Erfolge sehen.

Besonders einfach und pflegeleicht sind zum Beispiel Möhren, Radieschen und verschiedene Salate. Diese Pflanzen gedeihen auch bei weniger erfahrenen Gärtnern.

Welcher Standort am besten geeignet ist, hängt von der Bepflanzung ab.

Grundsätzlich sollte aber die Lichtausbeute groß sein, wenig Wind gehen und ein gewisser Abstand zu hohen Bäumen, Gebäuden und Hängen gewahrt werden.

Im Winter können Sie viele verschiedene Gemüsesorten ernten. Dazu gehören zum Beispiel Grünkohl, Rosenkohl, Rettich, Möhren, verschiedene Kohlsorten und allerhand Kräuter.

Alles, was Sie für die perfekte Gemüsesuppe im Winter brauchen.

Nicht jede Pflanze versteht sich mit der anderen. Zu unterschiedlich sind die Pflegebedürfnisse der Pflanzen. Ein beliebtes Beispiel hierfür sind Tomaten und Gurken. Während Gurken eine hohe Luftfeuchtigkeit bevorzugen, mögen es Tomaten eher trocken. Außerdem sollten Sie Gewächse, die um begehrte Nährstoffe oder Platz für die Wurzeln konkurrieren, stets getrennt voneinander pflanzen.

Hier eine kleine Auflistung weiterer Pflanzen-Paare, die Sie besser nicht nebeneinander anpflanzen:

  • Erbsen und Kartoffeln
  • Möhren und Rote Beete
  • Hülsenfrüchte untereinander
  • Erdbeeren und alle Kohlsorten
  • Melisse und Basilikum
  • Dill und Estragon

Sie möchten selbst ein Bewässerungssystem in Ihrem Gewächshaus installieren? Dann benötigen Sie folgende Materialien und Utensilien:

  • Wasserschlauch
  • Stabiler Draht
  • Messer
  • T-Stücke und Stopfen oder Verschlusskappen zur Schlauchverbindung
  • Perlschlauch
  • Druckminderer
  • eventuell Silikon zum Abdichten und Wasserquelle

Zuerst legen Sie den Wasserschlauch in Ihrem Gewächshaus entlang der Beete am Gang aus. Dieser Schlauch dient quasi als Hauptleitung für Ihr Bewässerungssystem. Befestigen Sie den Schlauch mit dem Draht am Boden. Schneiden Sie den Draht dazu in lange Stücke und biegen Sie ihn in U-Form.

Um Abzweigungen zu den kleineren Beeten zu schaffen, schneiden Sie den Schlauch an den gewünschten Stellen mit einem Messer ein. In diese Öffnungen setzen Sie T-Stücke. Die Einschnitte sind zu groß geraten? Kein Problem. Dichten Sie die Löcher einfach mit etwas Silikon ab.

An den T-Stücken befestigen Sie nun den Perlschlauch. Der Perlschlauch hat eine poröse Oberfläche und ist damit wasserdurchlässig. Allerdings ist er sehr empfindlich und verträgt keinen hohen Wasserdruck. Um zu verhindern, dass die Schläuche beschädigt und die Beete geflutet werden, muss ein Druckminderer zwischengeschaltet werden. Dieser wird direkt hinter die Wasserquelle geschaltet und sorgt dafür, dass nur eine bestimmte Menge Wasser pro Zeiteinheit in das Bewässerungssystem gelangt. Diese Menge können Sie je nach Bedarf der Pflanzen festlegen und so eine dosierte, gezielte Bewässerung sicherstellen. Auch die Perlschläuche befestigen Sie mit gebogenem Draht im Boden.

Nun verschließen Sie die Enden der Schläuche, an denen keine Abzweigungen mehr angebracht werden, mit Stopfen oder Verschlusskappen.

Im Fachhandel erhalten Sie außerdem Fertig-Bausätze für ein solches Bewässerungssystem von verschiedensten Herstellern, in unterschiedlichen Ausführungen und für alle Gewächshausgrößen – mit und ohne smarte Steuerung.

Wenn Sie ein System mit Nebeldüsen installieren möchten, wenden Sie sich am besten an einen Fachbetrieb, da die Installation eines solchen Systems relativ komplex ist.

Damit der Ertrag Ihrer Pflanzen nicht durch Naturgewalten oder technische Fehler bei der Heizung oder Belüftung beeinflusst wird, können Sie Ihr Gewächshaus gegen diese Schäden versichern. Wenn Sie wertvolle Pflanzen im Gewächshaus untergebracht haben, ist darüber hinaus eine Versicherung für Ihre Pflanzen ratsam.

Haben Sie für Ihr Wohnhaus eine Wohngebäudeversicherung gegen Feuer, Sturm oder Hagel abgeschlossen, ist in der zusätzlich abgeschlossenen Glasversicherung meist auch Ihr Gewächshaus mit abgedeckt. Fragen Sie dazu am besten Ihren Versicherungsvertreter.

Der Einbau eines automatischen Fensteröffners ist bei allen Gewächshäusern von ACD, Palram und Rion möglich.

Diese sind jedoch nicht immer im Lieferumfang enthalten und müssen separat erworben werden.

Gewächshäuser sollten nicht komplett im Schatten stehen, da sie Licht einfangen und sich dadurch aufheizen sollen.

Ein wenig Schatten – vor allem an heißen Tagen im Sommer – kann jedoch vor Überhitzung und Austrocknen der Pflanzen schützen.

Wenn Sie auf Ihr Budget achten wollen und dennoch keine Abstriche in der Verarbeitung, dem Isolationswert und der Stabilität machen, dann sind Sie mit einem Gewächshaus aus Kunststoff sehr gut beraten.

Bevorzugen Sie aber eher den klassischen, stabilen Glaslook, müssen Sie allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen.

Möchten Sie Ihr Gewächshaus im Winter und Frühjahr nutzen, sollte die Längsseite entlang der Ost-West-Achse ausgerichtet sein.

Bevorzugen Sie die Bepflanzung in den Sommermonaten, empfiehlt sich eine Nord-Süd-Ausrichtung.

Die ideale Temperatur im Gewächshaus liegt zwischen 15 und 24 Grad Celsius. Allerdings haben verschieden Pflanzen auch verschiedene Wohlfühltemperaturen. Achten Sie beim Kauf Ihrer Pflanzen immer darauf, bei welcher Temperatur sie am besten wachsen.

Allgemein kann man aber Folgendes festhalten:

  • mehr als 40° Celsius: Dauerhafte Schäden an den Pflanzen
  • mehr als 28° Celsius: Wachstum verlangsamt sich, Photosynthese hört auf
  • weniger als 10° Celsius: Das Wachstum der Pflanzen stoppt
  • weniger als 0° Celsius: Die meisten Pflanzen erfrieren

TIPP: Installieren Sie ein Thermometer auf Höhe der Pflanzen und am besten im Schatten. Somit haben Sie die Temperatur immer im Blick.

Wer Wärme zuverlässig im Gewächshaus speichern möchte, benötigt eine effektive Isolierung.

Darüber hinaus sollten Sie Ihr Gewächshaus regelmäßig auf Undichten prüfen, durch die Wärme entweichen kann. Diese sollten Sie mit Silikon abdichten.

Welche Bewässerungsart sich für Ihr Gewächshaus am besten eignet, sollte individuell entschieden werden. Die Entscheidung hängt unter anderem von der Größe des Gewächshauses und den darin befindlichen Pflanzen ab. Sind beispielsweise hauptsächlich sehr robuste und genügsame Pflanzen im Gewächshaus vorhanden, reicht eine einfache Bewässerungsanlage ohne smarte Steuerung.

Haben Sie dagegen viele tropische Pflanzen, können Nebeldüsen als Bewässerung die optimale Lösung sein, um auch die Luftfeuchtigkeit konstant hoch zu halten. Wenn Sie unsicher sind, welche Bewässerungsanlage für Ihr Gewächshaus optimal wäre, wenden Sie sich zur Beratung an einen Fachbetrieb.

Als idealer Zeitpunkt zum Befüllen Ihres Hochbeets gilt der Herbst. So können alle biologischen Prozesse im Innern des Hochbeets über den Winter voranschreiten.

Zum Bepflanzen im Frühling erwartet Sie dann ein nährstoffreicher, optimal vorbereiteter Boden zum Bepflanzen.

Befüllen Sie Ihr Hochbeet in vier verschiedenen Schichten:

  1. Drainageschicht (ca. 30 cm): grobes, schwer zersetzbares Material wie grobe Äste und Steine
  2. Füllschicht (ca. 20-30 cm): Laub, Grünabfälle, Häckselgut
  3. Kompostschicht (ca. 20 cm): Grasschnitt, grob zersetzter Kompost
  4. Pflanzschicht (bis oben auffüllen): hochwertiger Mutterboden, Feinkompost

So wird sichergestellt, dass die Zersetzungsprozesse im Innern des Hochbeets in Gang kommen und die Erde zur Aussaat im Frühling optimal vorbereitet und möglichst nährstoffreich ist.

Alle Gewächshäuser, die Sie am Boden mit einem Fundament verankern müssen, sind winterfest. Die Foliengewächshäuser dagegen sind lediglich für den saisonalen Gebrauch geeignet.

Bitte demontieren Sie die Folie des Gewächshauses vor dem ersten Frost, damit diese nicht porös wird.

Dreifach- und Vierfachstegplatten erhöhen durch die Dicke selbstverständlich den Isolationswert, mindern aber gleichzeitig die Lichtdurchlässigkeit.

Doppelstegplatten aus Kunststoff reichen für Ihr Gewächshaus in der Regel völlig aus, da sie bereits einen guten Isolationswert haben und die Lichtdurchlässigkeit trotzdem bei ca. 80 % liegt.

Viele Sorten lassen sich ohne Probleme mit Erfolg vorziehen. Dazu gehören zum Beispiel Aubergine, Peperoni, Salat, Gurken, Melone, Zucchini, Salat und Kürbis.

Auch Brokkoli und Blumenkohl lassen sich ohne großen Aufwand vorziehen, nur müssen Sie hier mit einer längeren Keimdauer rechnen.

Wenn Sie Ihr Gewächshaus nicht mit einem automatischen Belüftungssystem ausgestattet haben, stellt sich natürlich die Frage, wann Sie Ihr Gewächshaus überhaupt lüften müssen? In der direkten Mittagssonne ist es weniger sinnvoll, da dann weniger Luftaustausch stattfindet. Am besten eignen sich die Morgen- und Abendstunden. Wenn Sie nicht die Zeit haben, Ihr Gewächshaus jeden Tag zu lüften, helfen Ihnen automatische Fensteröffner.

Außerdem wichtig: Lüften müssen Sie nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über. Im Sommer sollte die Luft in Ihrem Gewächshaus möglichst jederzeit zirkulieren können. Somit ist sichergestellt, dass es nicht zu feucht und nicht zu trocken ist.

Im Winter sollten Sie grundsätzlich darauf achten, nachts die Fenster geschlossen zu halten. Sollte die Temperatur am Tag zu hoch sein, können Sie die Fenster kurz öffnen, um die Luft umzuwälzen. Die perfekten Begleiter für Ihr Gewächshaus im Winter sind ein Frostwächter und eine Gewächshausheizung.

TIPP: Versehen Sie die Tür des Gewächshauses mit einem Gitter. So können Sie die Tür im Sommer offen lassen und Tiere wie Schnecken oder Katzen können Ihren Pflanzen nichts anhaben.

Wenn Sie ein Kalthaus haben, benötigen Sie keine Heizung.

Bei jeder anderen Gewächshausart ist es ratsam, sich ganzjährig eine Heizung zu installieren, um bei Temperaturschwankungen kurzfristig reagieren zu können.

Wenn möglich sollte ein Gewächshaus nicht direkt unter einem Baum stehen. Bäume werfen Schatten und verringern dadurch die Effektivität des Treibhauses.

Außerdem können herabfallende Äste Schäden anrichten. Abgeworfenes Laub und Nadeln verschmutzen darüber hinaus die Außenseiten des Gewächshauses.

Mit wie viel Folie Sie Ihr Gewächshaus isolieren müssen, hängt von der Größe Ihres Gewächshauses ab. Sie haben einen Mindestmaterialbedarf, der der Gewächshausoberfläche entspricht.

Hinzukommt ein gewisser Verschnitt und Überlappungen der Folienbahnen, um Wärmebrücken zu vermeiden.

Wenn Sie Ihr Gewächshaus im Winter nutzen möchten, müssen Sie dafür sorgen, dass es zumindest durchgehend frostfrei bleibt. Das erreichen Sie ganz einfach mit einem sogenannten Frostwächter.

Rettich, Radieschen, Pflücksalat und Feldsalat eignen sich gut für die Aussaat im Januar.

Camping

Gerätehaus

Ja - sollten Sie kein Fundament verwenden, können durch Witterung, wie Regen und kalte Temperaturen langfristig Schäden am Haus entstehen.

Um diesen Gefahren entgegenzuwirken, ist ein Gerätehaus ohne Fundament nicht zu raten.

Die Voraussetzung zur Planung und Errichtung eines einwandfreien Fundaments ist die genaue Kenntnis des Baugrundes. Für den perfekten Untergrund ist wichtig, dass Ihr Erdboden nicht zu locker ist.

Weiterhin ist zu beachten, dass der Boden nicht aus Mutterboden besteht und auch keinerlei Wurzeln das Bauen erschweren können.

Die Sturmsicherheit Ihres Metallgerätehauses hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen von der Art des Gerätehauses und zum anderen von der Befestigung.

Ein qualitativ hochwertiges, stabiles Gerätehaus kann einem Sturm in der Regel standhalten. Wenn Sie mehr über Sturmrisiken erfahren möchten, finden Sie in unserem Ratgeber Pavillon: wind- & wetterfest Windzonen und typische Windgeschwindigkeiten in Deutschland.

Durch die Befestigung auf einem fachgemäßen Fundament, wird die Sturmsicherheit des Gerätehauses erhöht. Bei Fragen zum richtigen Fundament und wie Sie es gießen, schauen Sie bei unserem Fundament Ratgeber vorbei.

Die Antwort hängt von den Bauvorschriften des jeweiligen Bundeslandes sowie u. a. vom entsprechenden Bebauungsplan ab. Während Sie in Bayern ein Gerätehaus mit einer Größe von maximal 75 Kubikmetern errichten können, sind in Berlin maximal 10 Quadratmeter als Grundfläche erlaubt.

Generell gilt: Halten Sie die Vorgaben zur Bauordnung und Grenzbebauung sowie alle erforderlichen Abstände ein, können Sie mindestens einen einstöckigen Geräteschuppen mit einer Grundfläche von 10 Quadratmetern ohne Baugenehmigung errichten.

Wichtig: Besprechen Sie sich vorher mit Ihren Nachbarn, um den nachbarschaftlichen Frieden zu erhalten.

Ohne ein solides Fundament geht es nicht – es sorgt immer für einen sicheren und verlässlichen Halt der Wände und des gesamten Hauses.

Schließlich sorgt ein gut geplantes Fundament für eine lange Nutzung des neu errichteten Gebäudes.

Metallgerätehäuser können eine oder mehrere Türen haben. Bei unseren Metall-Gerätehäusern haben Sie die Wahl zwischen:

  • Doppeltüren
  • Einzeltüren
  • Schiebetüren
  • Pferdestalltüren

Vor dem Kauf müssen Sie überlegen, wofür Sie das Gerätehaus einsetzen möchten. Wenn Sie größere Gerätschaften immer wieder rein und rausfahren müssen, empfiehlt sich eine Doppeltür.

Sollte der Platz in Ihrem Garten begrenzt sein, bietet sich auch ein Gerätehaus mit Schiebetür an.

Bei Fragen können Sie sich gerne an unsere mygardenhome-Experten wenden!

Wir empfehlen Ihnen, Ihr Fundament vor dem Zusammenbau des Gerätehauses zu errichten.

Dazu eignen sich die Monate Mai bis Oktober, in denen keine stärkeren Fröste zu erwarten sind.

Sollten Sie keine Scheu vor körperlicher Arbeit haben, dann ist es keine große Aufgabe das Fundament des Gartenhauses selbst zu errichten. Das Material und die Maschinen lassen sich im Baumarkt besorgen. Das nötige Grundwissen können Sie sich bei uns aneignen.

Je nach Art und Größe kann es eine Arbeitserleichterung sein, eine Baufirma das Fundament errichten zu lassen.

Während ein Gartenhaus eine eher größere Anschaffung ist, sind Geräteschuppen die deutlich günstigere Variante. Je nach Größe und Material liegen die Preise zwischen etwa 100 bis 3000 Euro. Wobei letztere Gerätehäuser sehr viel Platz und Stauraum bieten.

Fragen Sie sich vor dem Kauf eines Gartenhauses, wozu Sie dieses hauptsächlich nutzen werden. Wenn es vornehmlich der Lagerung von Werkzeugen, Gartengeräten oder Outdoorartikeln dient, empfiehlt sich eher der Kauf eines Gerätehauses.

Da die meisten Geräteschuppen aufgrund ihrer Größe und Bauform in den meisten Gemeinden verfahrensfrei sind, müssen Sie wahrscheinlich gar keinen Bauantrag stellen.

Beachten Sie hierzu das jeweilige Baurecht des örtlichen Bauamtes. Sollten Sie einen Bauantrag stellen müssen, liegen die Kosten i. d. R. im Bereich von wenigen hundert Euro. Auch hierzu informiert Sie das zuständige Bauamt.

Damit Sie Ihr Metall-Gerätehaus sicher aufbauen und befestigen können, ist ein Fundament unverzichtbar. Bei einem Metall-Gerätehaus empfehlen wir die Fundamentvariante Plattenfundament.

Der Clou ist: Zum einen steht das Metallgerätehaus auf einer ebenen Fläche und zum anderen hat Ihr Gerätehaus direkt einen Boden.

Bei weiteren Fragen rund um das Thema Fundament, besuchen Sie gerne unseren Ratgeber: Fundament.

Auf dem Boden sind Markierungen, durch die man ein Loch bohren soll.

Das Haus wird dann mit Schrauben und Dübeln (meist nicht im Lieferumfang enthalten) auf dem Fundament befestigt.

Um die Entscheidung für den richtigen Bodenbelag zu erleichtern, müssen Sie sich im Vorhinein die Frage stellen, wie Sie Ihr Gerätehaus genau nutzen möchten.

Sollten Sie das Gerätehaus eher als Schuppen verwenden, sollte der Boden vor allem robust sein. Nutzen Sie das Gartenhaus zur Lagerung schwerer Geräte, achten Sie darauf, dass der Bodenbelag besonders tragfähig und bruchsicher ist.

Sie haben die Wahl zwischen: PVC, Fliesen und Holz.

  • PVC
  • Bei PVC-Böden haben Sie eine große Auswahl an verschiedenen Designmöglichkeiten. PVC, auch Polyvinylchlorid genannt, punktet durch seinen günstigen Preis, die leichte Handhabung beim Verlegen und vor allem durch seine einfache Reinigung.

    PVC ist ein ziemlich unempfindlicher und flexibler Bodenbelag und deshalb sehr zu empfehlen bei vielseitiger Nutzung sowohl als Abstell- als auch als Wohnraum. Da PVC ein sehr weiches Material ist, benötigt es einen festen und harten Untergrund.

  • Fliesen
  • Fliesen bestechen durch ihre lange Haltbarkeit und die pflegeleichte Handhabung. Jedoch müssen Sie bei einem Boden aus Fliesen mit deutlich höheren Kosten und mehr Aufwand als bei einem Belag aus Holz oder PVC rechnen. Bei schwerer Belastung droht Bruch- und Splittergefahr. Fliesen eignen sich also eher nicht für ein Gerätehaus, welches Sie für schwere Geräte nutzen wollen.

    TIPP: Achten Sie bei einem Bodenbelag aus Fliesen auf den Untergrund. Dieser muss eben sein, sonst besteht erhöhte Bruchgefahr!

  • Holzboden
  • Anders als im Wohnhaus können Sie im Gerätehaus kein normales Laminat verlegen. Denn dieses hat die Eigenschaft sehr anfällig für Feuchte zu sein – das kann im Gerätehaus zu Schwierigkeiten führen. Es gibt allerdings auch speziell entwickeltes Feuchtraumlaminat, jedoch ist dieses kostenintensiv. Möchten Sie dennoch nicht auf den Holz-Look verzichten, eignen sich OSB-Platten ideal.

    Sie sind im Vergleich zu handelsüblichen Spanplatten feuchtigkeitsbeständiger und somit widerstandsfähiger gegenüber Feuchtigkeit und Schimmel. Ein Holzboden aus OSB ist äußerst robust und pflegeleicht.

Der nächste Schritt nach dem Kauf, ist der Aufbau Ihres Metall-Gerätehauses.

Lesen Sie sich dazu die Aufbauanleitung sorgfältig durch, damit Sie wissen, was Sie für den Aufbau alles benötigen. Sortieren Sie sich die Teile des Hauses vor und legen Sie sich diese zurecht. In der Regel sind die Teile alle nummeriert, sodass Sie nur die Anleitung befolgen müssen.

Übrigens: Bei dem speziellen Snap & Tite System von unserem Hersteller Spacemaker, benötigen Sie 50% weniger Schrauben, somit baut sich Ihr Gerätehaus im Handumdrehen auf.

Beachten Sie beim Aufbau des Gerätehauses, dass die Teile alle gut zusammenpassen und fest miteinander verschraubt werden. Wichtig ist, dass Sie das Metall-Gerätehaus auf einem ebenen Boden aufbauen, damit die Teile perfekt ineinandergreifen und das Haus somit an Stabilität gewinnt. Für den Aufbau empfehlen wir meist eine zweite Person.

Sollten Sie Fragen zum Aufbau Ihres Gerätehauses haben, rufen Sie uns an. Unsere mygardenhome-Experten helfen Ihnen gerne weiter!

Ob eine Baugenehmigung für unsere Artikel erforderlich ist, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und hängt u. a. vom jeweiligen Bebauungsplan ab.

Bitte sprechen Sie zur Sicherheit mit Ihrer örtlichen Baubehörde, um zu erfahren, ab wann Sie einen Bauantrag stellen müssen.

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