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Die Voraussetzung zur Planung und Errichtung eines einwandfreien Fundaments ist die genaue Kenntnis des Baugrundes. Für den perfekten Untergrund ist wichtig, dass Ihr Erdboden nicht zu locker ist. Weiterhin ist zu beachten, dass der Boden nicht aus Mutterboden besteht und auch keinerlei Wurzeln das Bauen erschweren können.
Achten Sie immer auf den richtigen Holzschutz, zum einen gibt es den konstruktiven und zum anderen den chemischen Holzschutz. Zum konstruktiven Holzschutz zählen: Große Dachüberstände Eine Absperrbahn zwischen Gartenhaus und Fundament verhindert aufsteigende Feuchtigkeit. Ein Kiesstreifen rund um das Gerätehaus bricht die Regentropfen. Sollte das Wasser ungebrochen vom Boden auf das Holz spritzen, wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass mit dem Wasser auch Schmutz am Holz haften bleibt. Damit wird die Imprägnierung des Holzes an diesen Stellen angegriffen. Zum anderen gibt es den chemischen Holzschutz, wozu die Imprägnierung und Lasierung zählen. TIPP: Achten Sie darauf, dass die Imprägnierung Bläueschutz und einen Schutz gegen Insekten und Pilzbefall enthält, damit Ihr Gerätehaus nicht von den Parasiten angegriffen wird. Unter Fachmännern sagt man, der Schutzanstrich sollte ca. alle 2 Jahre erneuert werden. Wenn die alte Schutzschicht bereits komplett abgetragen sein sollte, lohnt es sich alles einmal abzuschleifen und mit der Grundierung den Holzschutz wieder neu aufzutragen. Sollten Sie Ihr Gartenhaus unbehandelt der Witterung aussetzen, müssen Sie damit rechnen, dass Ihr Gartenhaus die Form verliert, schimmelt, aufquillt und sich die Farbe unschön verändert.
Während ein Gartenhaus eine eher größere Anschaffung ist, sind Geräteschuppen die deutlich günstigere Variante. Je nach Größe und Material liegen die Preise zwischen etwa 100 bis 3000 Euro. Wobei letztere Gerätehäuser sehr viel Platz und Stauraum bieten. Fragen Sie sich vor dem Kauf eines Gartenhauses, wozu Sie dieses hauptsächlich nutzen werden. Wenn es vornehmlich der Lagerung von Werkzeugen, Gartengeräten oder Outdoorartikeln dient, empfiehlt sich eher der Kauf eines Gerätehauses.
Die Antwort hängt von den Bauvorschriften des jeweiligen Bundeslandes sowie u. a. vom entsprechenden Bebauungsplan ab. Während Sie in Bayern ein Gerätehaus mit einer Größe von maximal 75 Kubikmetern errichten können, sind in Berlin maximal 10 Quadratmeter als Grundfläche erlaubt. Generell gilt: Halten Sie die Vorgaben zur Bauordnung und Grenzbebauung sowie alle erforderlichen Abstände ein, können Sie mindestens einen einstöckigen Geräteschuppen mit einer Grundfläche von 10 Quadratmetern ohne Baugenehmigung errichten. Wichtig: Besprechen Sie sich vorher mit Ihren Nachbarn, um den nachbarschaftlichen Frieden zu erhalten.
Da die meisten Geräteschuppen aufgrund ihrer Größe und Bauform in den meisten Gemeinden verfahrensfrei sind, müssen Sie wahrscheinlich gar keinen Bauantrag stellen. Beachten Sie hierzu das jeweilige Baurecht des örtlichen Bauamtes. Sollten Sie einen Bauantrag stellen müssen, liegen die Kosten i. d. R. im Bereich von wenigen hundert Euro. Auch hierzu informiert Sie das zuständige Bauamt.
Sollten Sie keine Scheu vor körperlicher Arbeit haben, dann ist es keine große Aufgabe das Fundament des Gartenhauses selbst zu errichten. Das Material und die Maschinen lassen sich im Baumarkt besorgen. Das nötige Grundwissen können Sie sich bei uns aneignen. Je nach Art und Größe kann es eine Arbeitserleichterung sein, eine Baufirma das Fundament errichten zu lassen.
Ob eine Baugenehmigung für unsere Artikel erforderlich ist, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und hängt u. a. vom jeweiligen Bebauungsplan ab. Bitte sprechen Sie zur Sicherheit mit Ihrer örtlichen Baubehörde, um zu erfahren, ab wann Sie einen Bauantrag stellen müssen.
Ohne ein solides Fundament geht es nicht – es sorgt immer für einen sicheren und verlässlichen Halt der Wände und des gesamten Hauses. Schließlich sorgt ein gut geplantes Fundament für eine lange Nutzung des neu errichteten Gebäudes.
Wir empfehlen Ihnen, Ihr Fundament vor dem Zusammenbau des Gerätehauses zu errichten. Dazu eignen sich die Monate Mai bis Oktober, in denen keine stärkeren Fröste zu erwarten sind.
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