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Das hängt in Deutschland vom Bundesland, der Größe und dem Standort ab. Viele kleinere Gewächshäuser sind in den Landesbauordnungen als verfahrensfrei eingestuft das bedeutet: oft keine Baugenehmigung, aber die Regeln zu Abstandsflächen und Bebauungsplan müssen trotzdem eingehalten werden. Im Außenbereich gelten meist deutlich strengere Vorgaben; dort sind Vorhaben häufig nur unter besonderen Voraussetzungen zulässig.
Am besten eignet sich ein Untergrund, der eben, tragfähig und gut entwässert ist. Besonders bewährt sind eine Betonplatte oder ein Streifenfundament. Alternativ kann eine gepflasterte Fläche auf verdichtetem Schotter sehr gut funktionieren. Bei kleineren Modellen ist auch ein Fundamentrahmen sinnvoll – vorausgesetzt, der Boden ist sauber vorbereitet und stabil.
Am meisten lohnt sich zuerst Zubehör, das das Klima im Gewächshaus verbessert. Automatische Fensteröffner sind besonders praktisch, weil sie die Belüftung unterstützen und Überhitzung vorbeugen können. Danach sind Bewässerungssysteme sinnvoll, da sie die Pflanzen gleichmäßig versorgen und den Pflegeaufwand reduzieren. Regale oder Pflanztische lohnen sich vor allem, wenn zusätzlicher Platz für Anzucht, Töpfe und Gartenzubehör benötigt wird.
Ein Fundament ist sehr empfehlenswert, weil es die Stabilität erhöht und die Montage sauberer wird. Besonders bei Wind oder unebenem Boden macht das einen großen Unterschied. Je nach Standort reicht manchmal auch ein stabiler Rahmen oder eine gut vorbereitete Fläche.
Ihr Gewächshaus steht idealerweise an einem Ort mit möglichst viel Licht, wenig Windstress und gutem Zugang. Vermeiden Sie Plätze, die dauerhaft durch Bäume oder Hecken beschattet werden, damit Ihre Pflanzen ausreichend Sonne bekommen. Optimal ist ein windgeschützter Bereich: Ein leichter Luftzug ist unproblematisch, kritisch sind vor allem starke Böen. Achten Sie außerdem auf einen ebenen, stabilen und tragfähigen Untergrund, damit das Gewächshaus sicher steht und später komfortabel nutzbar ist.
Am besten reinigen Sie Ihr Gewächshaus im Frühjahr vor Saisonstart und/oder im Herbst nach der Ernte. Wählen Sie dafür einen milden, möglichst bewölkten Tag so trocknet das Wasser nicht zu schnell und es entstehen weniger Schlieren. Verwenden Sie lauwarmes Wasser mit etwas pH-neutralem Spülmittel und reinigen Sie die Flächen mit einem weichen Schwamm, Mikrofasertuch oder einer weichen Bürste. Anschließend gründlich mit klarem Wasser nachspülen.